Klatschnasser Spaß für 20 Teams

Beim Eintauchen der Brühtröge schoss das Wasser der Gerdau wie eine Fontäne empor.

Bohlsen/Hansen. Ein Blick zum Himmel war am Sonnabend angebracht, denn kalt und ungemütlich präsentierte sich das Wetter zum Start der 43. Brühtrograllye in Bohlsen. Dennoch überstieg die Zahl der Voranmeldungen die des Vorjahres mit 18 zu zwölf Teams deutlich.

Zwei kamen noch spontan hinzu, so dass sich insgesamt 20 Mannschaften in die Fluten der Gerdau stürzten. Doch bereits am Start wurde mehr als klar, dass es keine Chance gab, das Ziel im etwa 2,6 Kilometer entfernten Hansen auch nur einigermaßen trocken zu erreichen.

Wie immer galt es auf dem Weg zahlreiche Aufgaben zu bewältigen, darunter den aus vielen Jahren bekannten „Tigersprung“. Die Regeln sahen einen Start von jeweils einem weiblichen und einem männlichen Mitglied pro Team vor. Falsche Brüste und Haare ließen dabei einen leichten, aber nicht bestätigten Verdacht aufkommen.

Auf dem Weg von Bohlsen nach Hansen galt es für die Teams Buchstaben zu sammeln, die, richtig zusammengesetzt, das Wort „Passant“ ergeben. Immerhin zehn Teams gelang es dann auch, einen Passanten im Brühtrog mit ins Ziel zu nehmen.

Löchrige Tröge führten jedoch auch dazu, dass einige Teilnehmer ihren Weg Richtung Ziel zu Fuß in Angriff nahmen, während andere das Ziel schwimmend erreichten.

Den ersten Platz belegten die „Piraten of Gerdau“ (Dominik Vellgath mit Heide Kölle und einem blinden Passagier), den zweiten Platz die „Wasserratten“ (Steffen Lange mit Wiebke Schönwälder). Dritter wurde das Team „Easy Com“ mit Christopher Marquart und Isabell Ossenkopp.

Von Oliver Huchthausen

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