Kirchweyher Ortsdurchfahrt wird saniert

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Lkws fahren noch tagtäglich durch Kirchweyhe. Entstandene Straßenschäden sollen noch vor einer Übertragung der Straße an die Stadt behoben werden. Foto: Ph. Schulze

UELZEN - Die Ortsumgehung für Kirchweyhe nimmt mit den Asphaltarbeiten immer mehr Formen an: Nach der für Mai geplanten Eröffnung der neuen Trasse wird die Ortsdurchfahrt und noch jetzige B 4 umgewidmet – wird fortan keine Bundesstraße, sondern eine Gemeindestraße sein.

Damit geht sie auch in den Besitz der Stadt Uelzen über. Wie Stadtsprecherin Ute Krüger erklärt, wird zur Übernahme die Fahrbahn und der Radweg entlang der Ortsdurchfahrt noch im Auftrag der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr saniert. „Der Stadt Uelzen soll die Straße in guter, einwandfreier Beschaffenheit übergeben werden“, sagt Krüger. Folglich habe die Stadt für die etwa drei Kilometer lange Ortsdurchfahrt in den nächsten Jahren auch keinen Unterhaltungsaufwand zu erwarten.

Für die Sanierung der Ortsdurchfahrt, so erklärt Krüger, seien von Vertretern der Landesbehörde und der Stadt Uelzen gemeinsam alle Schäden von Fahrbahn und Radweg aufgenommen worden, die von der Landesbehörde behoben werden sollen. Von der Landesbehörde heißt es dazu, dass es bei einer Abstufung von Straßen eine gängige Praxis sei, die Fahrbahnen und Nebenanlagen in einem guten Zustand zu übertragen. Die anfallenden Kosten für die Sanierung seien nicht dem neuen Besitzer in Rechnung zu stellen, sondern würden vom bisherigen Träger der Straße getragen. Für die Behörde sei die Maßnahme in Kirchweyhe auch erst dann abgeschlossen, wenn die Arbeiten an der neuen wie alten Straße abgeschlossen und die Abrechnungen erfolgt seien, so Dirk Möller, Leiter des Geschäftsbereiches Lüneburg der Landesbauhörde. Die Kosten für die Maßnahme mit allen damit verbundenen Arbeiten wurden auf 9,8 Millionen Euro beziffert.

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