Bis Ende Januar können Kandidaten für Kirchenvorstand vorgeschlagen werden

Kirchenkreis läutet zur Wahl

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St. Mariens Küster Willy Strothmann läutet den Endspurt ein: Die Vorbereitungen für die Kirchenvorstandswahl laufen, bis Ende Januar können Kandidaten vorgeschlagen werden.

Uelzen. Am 18. März werden im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis neue Kirchenvorstände gewählt. Wer für das Amt kandidieren möchte, kann sich noch bis Ende Januar in seiner Kirchengemeinde anmelden.

Voraussetzung für die potenziellen Kirchenvorsteher ist ein Mindestalter von 18 Jahren und sie müssen mindestens drei Monate in der Gemeinde leben, für die sie kandidieren.

Um als Kandidat vorgeschlagen zu werden, müssen mindestens zehn Mitglieder der jeweiligen Gemeinde den Vorschlag unterschreiben. Interessierte können sich auch selbst vorschlagen, müssen dann aber ebenfalls zehn Unterzeichner finden.

Das Amt des ehrenamtlichen Kirchenvorstehers gilt für sechs Jahre. Um das Gemeindeleben verantwortlich mit zu gestalten, sind nach Angaben von Hanns-Martin Fischer, Öffentlichkeitsbeauftragter des Kirchenkreises Uelzen, ein Talent oder spezielle Erfahrungen, die der Kandidat einbringen kann, besonders hilfreich. Wer beispielsweise Erfahrung mit der Ausrichtung von Kindergottesdiensten hat, könnte sich für den Kindergarten-Ausschuss melden. Ein pensionierter Architekt hätte möglicherweise Ambitionen, im Bauausschuss aktiv zu sein, erläutert Fischer. Denn einmal pro Monat wird der Kirchenvorstand eine Sitzung veranstalten und zusätzlich gibt es aber auch Abende, an denen die Mitglieder verschiedener Fachausschüsse zusammen kommen und beraten.

Wahlberechtigt sind Kirchenmitglieder bereits ab dem 16. Lebensjahr. Die Wähler können noch bis Ende Januar in den Pfarrämtern ihrer Kirchengemeinden die Wählerlisten einsehen.

Somit haben sie die Möglichkeit zu überprüfen, ob sie korrekt eingetragen sind. Spätestens bis zum 27. Februar ist es möglich, noch Anträge zur Berichtigung der Wählerliste zu stellen. Die Gemeinden werben für die Teilnahme an der Wahl mit dem Slogan „Gemeinde stark machen“. Denn: „Die Leitung in der Kirchengemeinde liegt nicht allein beim Pastor oder der Pastorin, sondern der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde zusammen mit dem Pfarramt“, erklärt Fischer. Der Kirchenvorstand ist in Gemeindearbeit und Entscheidungsprozesse eingebunden.

Von Diane Baatani

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