Sie sind etwa 10 bis 14 Jahre alt

Kinder spielen am Gleis: ICE muss bei Lüneburg Notbremsung einleiten

Ein ICE steht auf einem Gleis. (Symbolbild)
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Ein ICE steht auf einem Gleis. (Symbolbild)
  • Mike Höpfner
    vonMike Höpfner
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Weil Kinder an den Gleisen in Lüneburg spielten, musste der Triebfahrzeugführer eines ICE am Sonntagmittag gegen 13.35 Uhr eine Schnellbremsung einleiten.

Lüneburg - Die Kinder flüchteten ins Lüneburger Stadtgebiet. Die zweigleisige Bahnstrecke Lüneburg - Hamburg wurde im Ortsteil Goseburg-Zeltberg für etwa dreißig Minuten beidseitig gesperrt.

Der Gefahrenort lag im Bereich der „Illmenaubrücke“ und der „Bokelmannstraße“. Die Kinder sind ca. 10 bis 14 Jahre alt. Eines der Kinder versteckte sich im Gebüsch. Die beiden anderen trugen rote und blaue Strickmützen mit identischen weißen Mustern. Die Bundespolizei erreichte mit Blaulicht die Bahnstrecke. Kinder wurden jedoch nicht mehr ermittelt.

Der ICE konnte die Fahrt nach einer halben Stunde in Richtung Hannover fortsetzen. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Insgesamt verspäteten sich zwölf Züge. Die Bundespolizei warnt dringend vor dem Betreten oder vor dem Spielen an Gleisanlagen. Gerade von Kindern werden die Gefahren schneller Züge und langer Bremswege oft unterschätzt. In diesem Streckenabschnitt sind die Züge mit bis zu 120 Stundenkilometer unterwegs.

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