Uelzener Bundespolizisten finden 13-Jährige bei Vorbestraftem

Kind mit Sextäter unterwegs

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Die Bundespolizei und Landespolizei Hamburg kontrollierten am vergangenen Wochenende das Waffen- und Glasflaschenverbot auf der Reeperbahn.

loh Hamburg/Uelzen. Die Uelzener Bundespolizei hat während eines gemeinsamen Einsatzes mit der Hamburger Landespolizei am Wochenende auf der Reeperbahn, um das Waffen und Glasflaschen-Verbots durchzusetzen, einen 24-jährigen vorbestraften Sexualstraftäter zusammen mit einer 13-Jährigen angetroffen.

Das Mädchen und der Mann aus Afghanistan hielten sich laut dem Sprecher der Bundespolizei Uelzen, Friedrich-Wilhelm Schulz, in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Landungsbrücken auf.

„Das Mädchen weigerte sich, den Mann zu verlassen und die Eltern des Kindes waren nicht zu erreichen. Daher wurde sie in die Obhut der Kinder- und Jugendhilfe übergeben“, sagt Schulz.

Insgesamt waren 40 Beamte der Bundespolizei und 100 der Hamburger Polizei in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag im Einsatz. Es war laut dem Polizeisprecher wieder größtenteils „der normale alltägliche Wahnsinn“ auf der Reeperbahn. Insgesamt habe die Bundespolizei 528 Personen im Bereich des S-Bahnhofes Reeperbahn überprüft und dabei sieben Messer und ein Pfefferspray sichergestellt. Bei fünf Personen fanden die Beamten Betäubungsmittel, 75 verstießen gegen das Glasflaschenverbot.

Außerdem beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei drei Männer bei Taschendiebstählen. Ein 25-jähriger Marokkaner und ein 23-Jähriger ungeklärter Nationalität wurden festgenommen. Ein 22-jähriger Marokkaner flüchtete. Während der Kontrollen wurde auch gezielt gegen den Straßenhandel mit Drogen vorgegangen. Insgesamt wurden 27 Strafanzeigen ausgestellt – 15 in Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, fünf wegen Körperverletzung.

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