Keinen späteren Dienst- oder Schulbeginn während der WM

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Jungen und Mädchen dürfen vielleicht auf Mitleid von Mitschülern hoffen, wenn es später wird in den nächsten Wochen. Doch der Unterricht findet auch während der WM wie üblich statt.

Uelzen. Der Ball ist rund, ein Spiel dauert 90 Minuten – und Anpfiff ist um irgendwann zwischen 18 und 24 Uhr. In den kommenden vier Wochen spielen 32 Fußball-Mannschaften um den Weltmeistertitel.

Uelzener Fußballbegeisterte wie auch jene, die sich vom Matchfieber anstecken lassen, dürften angesichts der teils späten Spiele ab Mitternacht kurze Nächte erleben, wenn sie am kommenden Tag wieder zur Arbeit oder zur Schule müssen. Auf Mitleid von Kollegen oder Mitschülern dürfen sie dabei hoffen, aber nicht auf einen späteren Dienst- oder Schulbeginn. Imke Pape, kommissarische Leiterin der Oberschule Uelzen, bringt es auf eine Formel: „Schnaps ist Schnaps und Dienst ist Dienst“. Nein, Rücksicht auf die Fußball-WM könne nicht genommen werden, so Pape. Bis zu den Sommerferien Ende Juli gebe es noch ein volles Programm. Bis 21. Juli würden in den Klassenstufen 5 bis 9 noch Klausuren geschrieben, kommende Woche stünden zudem Prüfungen für die 10. Klassen an. Schüler sollten sich deshalb auch überlegen, ob sie bis tief in die Nacht wachbleiben. Ähnlich sieht das auch Jens Kablau, Schulleiter des Lessing-Gymnasiums in Uelzen. Den Schulunterricht später starten zu lassen, sei keine Option gewesen. Das habe er auch so dem Elternrat mitgeteilt.

Von Norman Reuter

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