„Keine Lohnabsenkung“

tm Uelzen. Der Metronom-Gesellschafter Benex hat Befürchtungen des Metronom-Fahrgastbeirates zurückgewiesen, nach der Entlassung der beiden Geschäftsführer könnte es bei den im Sommer anstehenden Tarifverhandlungen Lohnkürzungen bei dem Uelzener Eisenbahnunternehmen geben.

Es geht darum, ob und wie der Lohn angehoben wird und nicht darum ihn zu senken, erklärte Benex-Sprecher Christoph Kreienbaum gestern gegenüber der AZ. Benex hält 25,1 Prozent am Metronom. Dessen Fahrgastbeirat hatte in seinem jüngsten Newsletter geschrieben, der Benex-Sprecher habe in einem Interview eingeräumt, dass die Metronom-Tarifverträge selbstverständlich neu verhandelt werden müssten. Das sei eine unmissverständliche Kampfansage des für seine Billiglohnstrategie berüchtigten Verkehrsgiganten. Kreienbaum sieht seine Zitate in der taz aus dem Zusammenhang gerissen. Er betonte gegenüber der AZ, dass die Arbeitnehmer-Vertreter den Tarifvertrag gekündigt haben, um höhere Löhne durchzusetzen. Das sei ein selbstverständlicher Vorgang in der Wirtschaftswelt.

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