Großmarkt-Unternehmenskette aus Baden-Württemberg reicht Unterlagen bei Uelzener Stadtverwaltung ein

Kaufland stellt Bauvoranfrage für den Uhlenköperpark

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Ausverkauf im Uhlenköperpark: Während die Geschäfte sich auf den Auszug vorbereiten, liegt der Stadtverwaltung inzwischen eine Bauvoranfrage des Kaufland-Unternehmens vor.

Uelzen. Das Unternehmen Kaufland mit Konzernsitz in Neckarsulm bei Stuttgart hat Interesse am Standort Uelzen bekundet. „Uns liegt eine Bauvor-anfrage von Kaufland für den Uhlenköperpark vor“, informierte jetzt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull.

Wie berichtet, war bis auf den Bäcker und den Baumarkt allen Unternehmen im Erdgeschoss des Einkaufszentrums an der Bahnhofstraße der Mietvertrag gekündigt worden. In vielen Geschäften wurde bereits mit dem Ausverkauf der Waren begonnen.

Bei Kaufland allerdings hielt man sich bei einer ersten Anfrage zur Verwendung der Flächen noch sehr bedeckt, wollte die Ansiedlung eines Marktes nicht bestätigen (AZ berichtete). Jetzt informiert eine Sprecherin auf AZ-Anfrage: „Der Standort Uelzen ist für uns grundsätzlich interessant. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir auf Grund des noch laufenden Verfahrens zur Bauvoranfrage derzeit keine Aussage zu einer möglichen Ansiedlung treffen können.“ Sobald aber das Verfahren abgeschlossen sei, werde man gern über aktuelle Planungen des Unternehmens in Uelzen Auskunft geben.

Zurzeit werde die Bauvoranfrage geprüft, sagt Karsten Scheele-Krogull. Auch das sogenannte städtebauliche Entwicklungskonzept zum Lebensmitteleinzelhandel werde dabei mit einbezogen. „Es müssen von Kaufland auch noch weitere Unterlagen nachgereicht werden“, so der Stadtbaurat. Bei einer Bauvoranfrage handelt es sich um eine Art „Vorfühlen“ eines potenziellen Investors bei einer Kommune, ob sein Projekt grundsätzlich an dem vorgesehenen Standort und in dem geplanten Maß zulässig ist.

Von Ines Bräutigam

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