„Kauf, wo du wohnst“

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Die Bevenser Werbegemeinschaft wird eine PR-Agentur mit der Vermarktung der Kurstadt beauftragen.

Bad Bevensen - Von Ines Bräutigam. Vorstand und Beirat der Bevenser Werbegemeinschaft wollen der Entwicklung der Kurstadt einen weiteren Schub geben. Und dafür wollen sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen: Beide Gremien haben deshalb beschlossen, eine Werbekampagne für Handel, Handwerk und Dienstleistungen vor Ort anzuschieben, die von der Lüneburger Werbe- und PR-Agentur „Toreros“ entwickelt werden soll.

„Die Kampagne soll dazu beitragen, dass für die Bewohner der Stadt und der Samtgemeinde die ortsansässigen Unternehmen stärker als bisher zu der Adresse werden, bei der sie sich ganz selbstverständlich zuerst informieren, wenn sie vor Kaufentscheidungen stehen“, erklärt Henning Effe vom Vorstand der Werbegemeinschaft. Die Werbeoffensive soll deshalb auch in enger Abstimmung mit den Bevenser Geschäftsleuten entstehen.

Erster Schritt soll ein professionell moderiertes Brainstorming sein. Dabei wird es Ziel sein, die Vorzüge des Bevenser Angebots herauszuarbeiten. Die Ergebnisse werden die Grundlage bilden, auf der die „Toreros“ die Kampagne dann entwickeln. An dem Brainstorming, das am 5. Februar 2011 stattfinden soll, dürfen maximal 15 Personen teilnehmen, die sich per Fax bei Henning Effe bewerben können unter der Nummer (0 58 07) 97 99 32.

Unter dem Arbeitstitel „Kauf, wo du wohnst“ feilen die Mitglieder der Werbegemeinschaft schon länger an der Idee, ihre Stadt und deren Angebot zu vermarkten und die Vielfalt, die dort geboten wird, ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken. „Allein“, so Effe, „können wir das aber nicht stemmen, da brauchen wir professionelle Unterstützung.“

Zum Start der Saison der verkaufsoffenen Sonntage im Mai 2011 soll der Startschuss für die Kampagne fallen. Effe: „Die ganze Sache soll keine Eintagsfliege sein, sondern für mehrere Jahre Bestand haben.“ Denn für ihn und seine Mitstreiter ist klar: „Wenn ich vor Ort nicht einkaufe, können die Geschäftsleute auch nicht überleben.“

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