Schuttberg: Bislang keine Reaktion

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Nur noch ein Schuttberg, der für Ärger sorgt: das ehemalige Katasteramt in Uelzen.

nre Uelzen. Ob der Landkreis beim Schuttberg an der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße in Uelzen tätig werden muss, ist noch nicht entschieden. Wie Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Nachfrage sagte, sei bei der Kreisverwaltung bislang weder eine Bestätigung, dass das Schreiben an den Eigentümer zur Abdeck-Pflicht zugestellt werden konnte, noch eine Reaktion vom Grundstücksbesitzer selbst eingegangen.

Wie Theine erklärte, müsste für weitere Schritte dem Kreis zumindest das Postzustellungsschreiben vorliegen. Mitte des Monats hatte der Landkreis an den Eigentümer des Areals ein Schreiben geschickt, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er den Schuttberg mit einer Bau-Plane abzudecken hat. Die Maßnahme soll eine Verunreinigung des Grundwassers verhindern. Ein Gutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass sich in Überresten des abgerissenen Gebäudes Blei und Asbest befinden. Bei Regen könnten die Bestandteile ausgewaschen werden. Reagiert der Besitzer des Grundstückes nicht auf die Aufforderung, ist der Kreis berechtigt, ihm eine Frist zu setzen, bis wann die Abdeckung zu erfolgen hat. Wird der Eigentümer dann auch nicht tätig, ist der Kreis berechtigt, die Plane auf Kosten des Besitzers auszubreiten.

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