Ein Herz für Demenzkranke

Kandidaten für „Mensch 2018“: Annegret Krogmann und Joachim Delekat

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Jene, die es ins Finale schaffen, sind zur Mensch-Gala im März eingeladen. Während der Gala wird dann der „Mensch 2018“ gekürt.

nre Uelzen. Im Endspurt haben weitere Vorschläge für „Mensch 2018“ die Redaktion erreicht – die Vorschlagsphase für die Aktion, bei der die AZ und die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg zusammen mit dem Volkswagen Zentrum Uelzen als Partner wieder Ehrenamtliche für ihr Engagement auszeichnen, ist aber nun beendet.

Es werden heute und in den kommenden Tagen noch einmal Kandidaten für die Aktion vorgestellt, bevor es dann ab Mitte Januar richtig spannend wird und die AZ-Leser ihren „Menschen 2018“ aus einem Kreis von zehn Finalisten wählen können (Siehe Auf einen Blick). Hier nun zunächst zwei weitere Kandidaten:.

• Annegret Krogmann aus Schatensen engagiert sich für Menschen mit Demenz – einmal im Monat lädt sie mit weiteren Ehrenamtlichen, inzwischen seit neun Jahren, Erkrankte ins „Café Vergissmeinnicht“ ein. Drei Stunden wird, soweit es möglich ist, zusammen gespielt und es werden Gespräche geführt – für Angehörige besteht während dieser Zeit die Möglichkeit, Erledigungen zu machen, oder sie kommen mit ins Café. 17 Männer und Frauen zählte Krogmann am vergangenen Montag in der jüngsten Auflage des Café-Treffs.

Krogmann weiß, was es heißt, Menschen zu pflegen – sie ist von Beruf Krankenschwester im Uelzener Klinikum. Sie pflegte auch bereits Familienmitglieder. Sie will pflegende Angehörige mit dem Angebot des Cafés entlasten, gleichzeitig die erkrankten Menschen aus ihren eigenen vier Wänden holen und ihnen eine Gemeinschaft bieten. Dafür war Krogmann vor Jahren schon einmal Kandidatin bei der Aktion „Mensch“ – Jessica Böttger findet aber, dieses Engagement gehört noch einmal gewürdigt.

• Der Kinderschutzbund und der Verein Jugendhilfe liegen dem Uelzener Joachim Delekat, der als Dozent an Hochschulen tätig ist, am Herzen – seit Jahren bemühe er sich um Spenden für die Organisationen, berichtet Prof. Markus Launer, der Delekat als Mensch-Kandidaten vorschlägt. Für eine bundesweite Aktion zur Online-Schulung von Flüchtlingshelfern habe Delekat auch die Dozenten organisiert. Nicht zu letzt sei Delekat auch ein Netzwerker, durch den Forschungsprojekte auf den Weg gebracht würden. Ermöglicht habe er als Netzwerker auch den jüngst in Uelzen stattgefundenen internationalen Forschungskongress mit Professoren aus der ganzen Welt.

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