Ehrenamts-Auszeichnung „Mensch 2015“: Jury wählte aus zahlreichen Kandidaten aus

Jurysitzung für Kategorie Ehrenamt: Jetzt haben die Leser das Wort

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Die Jury hatte die Qual der Wahl (v. l.): Stadtjugendpfleger Christian Helms, Benjamin Gießel (SoVD), DRK-Geschäftsführer Heinz Meierhoff, Propst Jörg Hagen, AZ-Verlagsleiterin Heike Köhn, Chefredakteur Thomas Mitzlaff, Landrat Dr. Heiko Blume, Sparkassen-Vorstand Wilhelm Bauck, Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Uelzen. Für die Jury war es eine schwierige Entscheidung: Sei es das Engagement im eigenen Ort, im Verein oder natürlich in der Flüchtlings-Thematik – die Palette der Kandidaten für die Ehrenamts-Auszeichnung „Mensch 2015“ war vielfältig.

Zehn Vorschläge galt es auszuwählen, die stellvertretend für alle ehrenamtlich engagierten Bürger stehen. Und diese Kandidaten sind nunmehr in der Endausscheidung (in alphabetischer Reihenfolge):

Nasra Balawni. Sie steht stellvertretend für die vielen Dolmetscher, die ehrenamtlich für die Diakonie im Einsatz sind, um den Flüchtlingen ihr Ankommen in Uelzen zu erleichtern.

Annegret Frech ist seit 2007 Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Altenmedingen und organisiert unter anderem die Seniorenbetreuung und jüngst eine Typisierungsaktion für einen Jungen.

Kerstin Harms aus Grünhagen ist Vorsitzende des Vereins „Freunde Masuren“ und organisiert Hilfstransporte dorthin.

Aida Hilmer aus Ebstorf. Sie baute vor 20 Jahren den Frühstückstreff für Ausländerfrauen bei der Kirchengemeinde Ebstorf auf und ist Ansprechpartnerin für Frauen in allen Alltagsfragen. (Anm. d. Red.: Durch einen Übermittlungsfehler war sie am Sonnabend in der Printausgabe nicht aufgelistet worden.)

Sina Horn hat auf Facebook die Gruppe „Flüchtlingshilfe Uelzen“ gegründet und managt das Sammeln und Sortieren von Spenden aller Art.

Agatha Schnepper ist die engagierte Vorsitzende des Kinderschutzbundes Uelzen, außerdem hat sie sich 24 Jahre in der Hausaufgaben-Betreuung verdient gemacht.

Jochen Steinhagen hat in seinem Heimatort Wieren durch seinen Einsatz viel bewegt, unter anderem beim „Treffpunkt Wieren“, dem „Leerstandskataster“ und dem „Zeitschenker“.

Martin Tuttas hat in Suderburg eine Flüchtlingshilfe aufgebaut, ist ehrenamtlicher Schuldnerberater bei der Diakonie und erstellt für die Gemeinde den Gemeindebrief sowie die Internetpräsenz.

Karin Vetter-Urban engagiert sich seit Jahren im Jugendmigrationsdienst Uelzen und hilft dort Migranten bei Behördengängen, außerdem ist sie in der Flüchtlingshilfe tätig.

Bernhard Witte ist die treibende Kraft der Dorfgemeinschaft Böddenstedt bei der Präsentation des Ortes beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft.“

Ab Dienstag entscheiden nun die AZ-Leser, wer „Mensch des Jahres 2015“ in Uelzen wird. Täglich stellen wir dann einen Kandidaten ausführlich vor und drucken entsprechende Stimmzettel. Der Sieger wird dann auf einer feierlichen Ehrenamtsgala im März im Autohaus Wolter gekürt.

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