Kommenden Montag Angebot beim CJD Luisenstraße

Kreis Uelzen: Mobile Impfungen beginnen

Impfaktion auf einem Wochenmarkt in Gießen
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Eine Impfhelferin nimmt während einer Impfaktion den Impfstoff von Biontech/Pfizer aus der Kühltruhe.
  • Lars Becker
    VonLars Becker
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Der Landkreis Uelzen hat mitgeteilt, dass das erste von zwei mobilen Impfteams gestern offiziell seine Arbeit aufgenommen hat. Mit dem Aufbau und Betrieb ist der DRK-Kreisverband Uelzen beauftragt worden, der für die Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg bis Ende September das Impfzentrum in der Stadthalle betrieben hatte.

Uelzen - Nach Angaben aus dem Kreishaus sind ab sofort sämtliche Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis Uelzen – also Alten- und Pflegeheime, Wohn- und Lebensquartiere sowie Flüchtlingsunterkünfte – die das Impfangebot des mobilen Teams in Anspruch nehmen möchten, dazu aufgerufen, ihren Bedarf unter der Rufnummer (05 81) 90 32 294 oder per E-Mail an die Adresse mit@drk-uelzen.de anzumelden.

Ein erstes Impfangebot für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen besteht in der Hansestadt am kommenden Montag, 18. Oktober. In der Zeit von 12 bis 15.30 Uhr können sich alle Menschen ab 12 Jahren beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in der Luisenstraße 55 gegen das Coronavirus impfen lassen.

Wie CJD-Leiterin Annika Quednau gestern im AZ-Gespräch erläuterte, wird die Schutzimpfung mit dem Vakzin von Biontech angeboten. „Es kann auch jeder zu uns kommen, der bisher nur eine Impfung mit Johnson & Johnson erhalten hat, oder wer mindestens vier Wochen von einer Infektion genesen ist“, so Quednau, die mit ihrem Team mit einem solch‘ niederschwelligen Angebot bereits Erfahrung aus der Zeit hat, in der das Impfzentrum noch geöffnet war: Viele Menschen mit Migrationshintergrund seien zunächst skeptisch in Sachen Impfung gewesen. „Diese Leute sind aber oft bei uns und hatte deshalb Vertrauen.“

Impfungen gegen das Coronavirus erfolgen vorrangig durch niedergelassene Ärzte. Zu deren Unterstützung hat der Landkreis gemäß den Vorgaben des Landes zwei mobile Impfteams eingerichtet, die Impfangebote „im Rahmen von Einsätzen mit gezielt aufsuchenden Impfungen in Gemeinschaftseinrichtungen, von bestimmten vulnerablen Gruppen oder in akuten regionalen Fällen ergänzend“ machen.

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