Familie Lempke hält auf ihrer Hofstelle imposante Tiere

In Molzen sind die Pfauen los

Jessica und Reinhard Lempke aus Molzen halten sich Pfaue. „Sie sind faszinierend“, sagt der 51-Jährige. Allerdings sind es auch sehr empfindliche Wesen. Nicht jedes Jungtier ist groß zu bekommen.
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Jessica und Reinhard Lempke aus Molzen halten sich Pfaue. „Sie sind faszinierend“, sagt der 51-Jährige. Allerdings sind es auch sehr empfindliche Wesen. Nicht jedes Jungtier ist groß zu bekommen.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Pfaue sind faszinierend“, sagt Reinhard Lempke aus Molzen. Der 51-Jährige begeistert sich für diese Tiere und hat vor wenigen Jahren damit begonnen, auf seinem Hof im Uelzener Ortsteil Exemplare zu halten. Jetzt in der Balzzeit ist ihr markanter Ruf zu hören. Einer seiner gefiederten Schützlinge ist schneeweiß. 

Uelzen-Molzen – Ihr Erscheinungsbild ist imposant, wenn sie mit ihren langen Federn das Rad schlagen. Und ihr Ruf ist nicht zu überhören. „Pfaue sind faszinierend“, sagt Reinhard Lempke. Er lebt mit der Familie in Molzen – eine Hofstelle wird bewohnt. Dort sind nicht nur Katzen, Hühner und vieles mehr zu entdecken, sondern auch Pfaue zu bestaunen. Einer von ihnen ist schneeweiß.

„Sie lieben Erdnüsse“, weiß Reinhard Lempke über seine gefiederten „Mitbewohner“ zu berichten. „Und es sind ausgesprochen intelligente und neugierige Tiere.“ All das und ihre Schönheit haben den 51-Jährigen dazu bewogen, sich Pfaue zuzulegen.

Aber er weiß auch: „Es sind empfindliche Wesen.“ Nicht jedes Jungtier ist groß zu bekommen. Sechs seiner Pfaue haben inzwischen die Geschlechtsreife erreicht. Die Pfauenmänner tragen damit die Schleppe und auf dem Kopf das Federkrönchen. Mit dem Schlagen des Rads imponieren sie den Hennen.

Nur für die Nachtruhe werden die Pfaue in eine große Voliere eingepfercht. Bei Tag können sie sich auf Lempkes Hofstelle frei bewegen. „Jeder hat hier seinen Platz, den er bevorzugt“, berichtet Reinhard Lempke.

Reinhard Lempke hat prachtvolle „Mitbewohner“

Einer der blauen Pfaue stolziert vor einem silbernen Aufsitzrasenmäher auf und ab, schlägt das Rad, ruft sehnsuchtsvoll, ohne dass eine Henne in Sichtweite wäre. Wem er hier imponieren will, es bleibt das Geheimnis des Pfaus.

Reinhard Lempke ist auf dem Bauernhof groß geworden, hatte schon von klein auf Kontakt zu Tieren. „Es wird erzählt: Ich war noch keine zwei Jahre alt und wusste die Namen aller Kühe im Stall“, so Reinhard Lempke. Er selbst arbeitet inzwischen als Bauingenieur, die Liebe zu den Tieren ist geblieben. „Ich komme auf zehn Tierarten, die bei uns leben“, so der Molzener.

Ein Pfau fliegt in den eingezäunten Bereich für Hühner, die die Familie hält. Die zeigen sich unbeeindruckt. Eine Katze schleicht auf der Wiese umher, auch sie nimmt das Treiben um sie herum mit Gelassenheit hin. „Die kennen sich alle“, so Reinhard Lempke.

Die Pfaue erkunden auch schon mal die Nachbarschaft. Sie zeigen sich äußert agil, können richtig an Tempo aufnehmen oder fliegen auf das Dach der Voliere. Immer wieder drehen sie dabei die Köpfe, blicken sich um und lassen ihre markanten Rufe hören. „Jetzt in der Balzzeit sind sie aktiv“, so Reinhard Lempke. Für die Haltung der Hühner sind sie auch hilfreich. Habichte, die es auf Hühner abgesehen haben, werden von ihnen abgehalten, berichtet der 51-Jährige. So sind keine Verluste zu beklagen. Und die Hühnereier werden auf der Hofstelle verkauft. Gerade für kleine Besucher sei dabei der Anblick der Pfaue dann immer etwas ganz Besonderes, sagt Reinhard Lempke.

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