17-jährige Schülerin ist neue Königin / Hanke Schulz zum Heidebock gekürt

Ihre Majestät, Miriam!

Strahlende Heidekönigin 2012: Miriam Hospowsky und ihre beiden Begleiterinnen Susanne Schaluppa (links) und Angelina Landmann führten den Festumzug an. Fotos: Jansen

Uelzen-Westerweyhe. Miriam Hospowsky aus Westerweyhe ist Heidekönigin 2012. Die 17-jährige Schülerin und leidenschaftliche Basketballspielerin wird während ihrer Regentschaft die Stadt Uelzen und den „Club Heideblume von 1919 Westerweyhe“ bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen vertreten.

Zu ihren beiden Hofdamen wurden am Samstagabend beim Heideblütendest die 23-jährige Studentin Susanne Schaluppa vom Immenhof und die 16-jährige Schülerin Angelina Landmann aus Uelzen gewählt.

Wenige Stunden später hatten die drei ihren ersten offiziellen Auftritt: Beim großen Festumzug saßen sie gestern fröhlich lächelnd auf dem ersten der vielen geschmückten Wagen unter der kunstvoll gefertigten Heidekrone. Auf dem zweiten Wagen winkte fröhlich das Kinderprinzenpaar: Der elfjährige Felix Damm und die zwölfjährige Laticia Lühmann waren schon am Nachmittag gekürt worden. Karina Schikora wird dem Kinderprinzenpaar und der Heidekönigin als Beraterin und Betreuerin das ganze Jahr zur Seite stehen. Eine der wichtigsten Veranstaltungen „soll wohl eine Einladung ins Bundeskanzleramt“ sein, hatte man Felix schon wissen lassen.

Hanke Schulz wurde zum Heidebock gekürt. Begleitet wird er von den beiden Reserve-Böcken Marcus Lühmann und Craig Riley und nahm auf einem Thron des letzten Wagens Platz, während alle anderen früheren Heideböcke an einer großen Tafel auf dem langen Wagen feierten.

Erst nach der Heidebock-Wahl hatten sich die sieben Kandidatinnen zur Heidekönigin im Festzelt persönlich vorgestellt. Als die Zettelurne herumgereicht wurde, hatten sich die Westerweyher schon für ihre Favoritin entschieden.

„Ein toller Brauch beim Heideblütenfest“, schwärmt Michaela Paul, die sich noch gut an ihre Proklamation zur Heidekönigin 2002 erinnern konnte. „Wahrscheinlich kommt es auch darauf an, wer die Begleiterinnen, die Hofdamen sind“, erzählt sie. „Wir waren damals noch neu im Dorf und waren so toll aufgenommen worden“, freut sie sich noch heute. „Da war es einfach klar, dass ich mitmache, als ich gefragt wurde.“

Von Angelika Jansen

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