Ihre eigene Domain – so finden Sie die passende Internetadresse

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Eine Domain ist wie das Klingelschild für Ihren Internetauftritt.

Die Wahl der Domain, also der Internetadresse, ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Ihren Online-Auftritt. Wie Sie einen passenden Namen finden und wie Sie diesen registrieren, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Als Domain bezeichnet man die Internetadresse, unter der Sie im Netz gefunden werden. Sie ist oft der erste Kontakt zu Ihren Kunden. Machen Sie sich deshalb Gedanken, wie Sie im Internet heißen wollen. Naheliegend ist, dass Sie Ihren Firmennamen verwenden. Jedoch ist das nicht immer die beste Wahl.

Domain-Namen auswählen

Folgende Punkte helfen Ihnen dabei, Ihrem Unternehmen, Ihrer Idee oder Ihrem Produkt einen aussagekräftigen Namen im Internet zu geben:

  • Je knapper und einfacher der Domain-Name, desto besser. Denn potenzielle Besucher können sich kurze und knackige Namen am leichtesten merken. Sie vertippen sich seltener und finden Ihre Seite schnell.
  • Stellen Sie sicher, dass der Name einzigartig ist. So bleibt er den Usern im Kopf und Sie heben sich von der Konkurrenz ab. Wenn ein Kunde nach Ihrem Unternehmen sucht, soll er schließlich auch nur Ihres finden.
  • Suchen Sie nach einem zeitlosen Namen und springen Sie nicht auf irgendeinen Trend auf. Zum Beispiel waren eine Zeitlang Domains mit der Zahl 24 angesagt. Das sollte bedeuten, dass die Informationen 24 Stunden am Tag abgerufen werden können. Ist aber total überflüssig und out.
  • Für manche Firmen eignen sich sprechende Domains. Sie geben einen Hinweis auf den Inhalt Ihrer Website zum Beispiel bioladen-uelzen.de. Das Prinzip eignet sich aber nicht für alle Branchen. Bieten Sie über Ihre Website Dienstleistungen oder Produkte deutschland- oder sogar weltweit an, wählen Sie besser einen einprägsamen Fantasiename und bauen Sie diesen zu einer Marke auf.
  • Bei der Endung der Domain vertrauen die User der Länderkennung für Deutschland am meisten. Registrieren Sie diese Variante unbedingt mit. Denn die meisten Internetnutzer geben automatisch „.de“ als Endung ein. Sind Sie vor allem international tätig, sind die Endungen „.com“, „.org“ oder „.eu“ gängig und anerkannt. Vermeiden sollten Sie doppelte Endungen wie „.com.ki“. Diese wirken auf Besucher unseriös.
  • Marken- oder Firmennamen anderer Unternehmen sind tabu ebenso wie Namen von Prominenten oder Filmen. Ein Blick in die Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamtes hilft, damit Sie die Rechte Dritter nicht verletzen.

Registrierung der Domain

Sobald Sie sich für einen Namen entschieden haben, sollten Sie prüfen, ob Ihre Wunschadresse noch frei ist. Alle großen Webhoster bieten als Service einen kostenlosen Domain-Check an. Dazu geben Sie einfach die Domain Ihrer Wahl in einen Suchschlitz ein. Gibt das Portal grünes Licht, können Sie die Adresse gleich sichern und kaufen. Domains mit der Endung „.de“ kosten in der Regel nicht mehr als zwei Euro pro Monat. Hinzu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr.

Ist die Domain Ihrer Wahl bereits vergeben, sieht das Ganze anders aus. Denn die Besitzer der begehrten Adressen lassen sie sich oft teuer bezahlen. Dann ist es oft sinnvoller, eine andere Domain zu registrieren.

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