Landrat Blume betont bei Ministerpräsident Bedeutung der Hamburg-Anbindung

HVV: Übergangstarif ist Ziel

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ib Uelzen/Landkreis. Die Bedeutung von Übergangstarifen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) betonte Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume jetzt bei einem Treffen mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister.

„Die Einführung von Übergangstarifen im HVV ist für den Landkreis Uelzen besonders wichtig“, stellte Landrat Blume fest. Es müsse die Möglichkeit eröffnet werden, entsprechende Übergangstarife zeitgleich oder zumindest zeitnah nach der Einführung des „Niedersachsentarifes“ zu vereinbaren.

Die niedersächsischen Landräte der Metropolregion Hamburg hatten sich mit McAllister getroffen, um über zentrale Fragen der Verkehrsinfrastruktur zu diskutieren. So waren die Kreisoberhäupter aus Uelzen, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis und Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg (Wümme) sowie Stade im dortigen Schloss Agathenburg mit Ministerpräsident McAllister zusammengekommen.

Im Rahmen des Treffens wurde vor allem über die Autobahnprojekte der A 20, A 26 und A 39 gesprochen. Auch die Fahrrinnenanpassung der Elbe und ein Ausbau des Schiffshebewerks Scharnebeck berieten die Landräte intensiv mit dem Ministerpräsidenten. Um die erforderlichen Planungsprozesse über die Ländergrenzen hinweg zu beschleunigen, wollen sich die Niedersachsen für die Begleitung bedeutsamer Verkehrsprojekte durch die Gremien der Metropolregion stark machen, hieß es übereinstimmend.

Auch weitere zentrale Aspekte zur Weiterentwicklung der Landkreise in der Metropolregion Hamburg wurden auf Schloss Agathenburg erörtert. So zum Beispiel auch die künftige EU-Strukturförderung 2014 bis 2020. Die niedersächsischen Landkreise des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg können nämlich schon heute von einer nachhaltigen Förderung von Projekten zur Stärkung der Wirtschaftskraft der Landkreise profitieren. Und die künftige Marschrichtung ist auch klar: Gemeinsam wollen die Landkreise und das Land Niedersachsen auch in den Folgejahren mit europäischen Fördergeldern die Region in guter Nachbarschaft zu Hamburg voranbringen.

„In allen Fragen, die heute besprochen wurden, hat sich eine erfreuliche Übereinstimmung der Meinungen und der zu setzenden Prioritäten gezeigt“, resümierte Blume zufrieden. Mit diesem Fazit befand er sich in guter Gesellschaft: Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg sei für alle Beteiligten der Gesprächsrunde die Grundvoraussetzung, über Kreis- und Ländergrenzen hinweg die Region für die Menschen weiterzuentwickeln. Auch künftig solle dabei die gemeinsame Arbeit an sinnvollen Projekten und konkreten Maßnahmen im Vordergrund stehen.

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