Brände, Schlägereien und Vandalismus zum Jahreswechsel

Hotel nach Feuer evakuiert

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65 000 Euro Schaden: Im Carport des Bevenser Hotels war in der Nacht zu gestern ein Feuer ausgebrochen.

Uelzen/Landkreis. Auf diversen Feiern in Stadt und Landkreis Uelzen kam es in der Silvesternacht zu Prügeleien – die zwar zumeist glimpflich abgingen, die Ordnungshüter jedoch kräftig auf Trab hielten.

Nachdem die Verursacher des Platzes verwiesen worden waren, konnten die Feiern in der Regel friedlich weitergehen.

Auch das Feuerwerk in der Silvesternacht hinterließ seine Spuren. In Bad Bevensen geriet am Neujahrsmorgen ein Carport des Hotels „Ascona“ an der Straße „Zur Amtsheide“ in Brand. Das Hotel musste evakuiert werden, Personen kamen aber nicht zu Schaden.

„Ein Übergreifen der Flammen auf das Hotelgebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden“, heißt es seitens der Uelzener Polizei. Allerdings brannten in dem Feuer vier Fahrzeuge aus. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 65 000 Euro. Ob das Feuer durch Feuerwerkskörper entstanden ist, könne bislang noch nicht gesagt werden, so die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

In Bienenbüttel setzte derweil ein Feuerwerkskörper eine Hecke In der Dohle in Brand. Unbekannte hatten Böller ins Gebüsch geworfen. Hier entstand glücklicherweise kein weiterer Schaden.

Auch ihrer Zerstörungswut ließen manche zum Jahreswechsel freien Lauf: So zogen in der Nacht zum neuen Jahr in Bad Bodenteich Randalierer durch den Ort, die es auf einen an der Hauptstraße geparkten Pkw abgesehen hatten. Sie zerschlugen dessen Heckscheibe und demolierten den hinteren Kotflügel. Anschließend wurde in unmittelbarer Nähe die äußere Scheibe eines doppelverglasten Schaufensters eingeschlagen, und Am Petersberg wurde eine Autowaschanlage beschädigt.

Nur noch die Bodenplatte aus Beton blieb indes von einer Telefonzelle in Holxen übrig, nachdem Randalierer hier ihr Unwesen getrieben hatten: Am Silvesterabend gegen 20.30 Uhr hatten sie das Fernsprechhäuschen komplett in seine Einzelteile zerlegt. Die Reste davon mussten die freiwilligen Helfer der Feuerwehr zusammenfegen.

Ohne Führerschein startet zu guter Letzt ein 52-jähriger Autofahrer ins neue Jahr. Der nämlich war bei einer Polizeikontrolle in Uelzen aus dem Verkehr gezogen worden, nachdem die Beamten festgestellt hatten, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Den Mann erwartet obendrein ein Strafverfahren.

Von Ines Bräutigam

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