SPD-Landtagskandidatin Sylvia Meier steht auf Platz 38 für die Wahl 2013

Hoffen aufs Direktmandat

Uelzen/Hameln. Auf Platz 38 der Liste zur Landtagswahl 2013 ist Sylvia Meier aus dem Landkreis Uelzen gewählt worden.

Die Landtagskandidatin des Uelzener Landkreises und der Samtgemeinde Ilmenau im Nachbarkreis Lüneburg sieht das Ergebnis als Erfolg: „Für eine Erstkandidatur ist das ein super Landeslistenplatz“, sagt sie nach ihrer Rückkehr von der Landesvertreterversammlung der niedersächsischen SPD in Hameln. „Ich werde zusehen, dass ich das Direktmandat bekomme. “ Der Landkreis Uelzen brauche dringend eine Veränderung. „Es gibt viele Abgeordnete, die eine Briefträgerfunktion übernehmen“, kritisiert Meier. Es müsse frühzeitig investiert werden in frühkindliche, kindliche und schulische Bildung, nennt sie einen der Schwerpunkte, mit denen die SPD in den kommenden Monaten bis zum Januar 2013 bei den Wählern punkten möchte. Auch die Themen, die der demografische Wandel mit sich bringt wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum, Anhebung der Pflegesätze, und der Ausbau der Infrastruktur werden auf dem Programm stehen, kündigt sie an.

SPD-Landeschef Stephan Weil, der mit 98,95 Prozent auf Platz 1 der Landesliste gewählt wurde, sprach in Hameln von einer „Regionalisierung der Landespolitik“: „In den Regionen werden wir wieder politisch Verantwortliche, mit Kompetenzen ausgestattete Ansprechpartner und Kümmerer haben“, sagte er in seiner Rede. Er wolle außerdem ein Ministerium für Europa, Regionale Entwicklung und Landwirtschaft gründen, unter anderem um die Verteilung der EU-Mittel auf die Regionen besser zu koordinieren.

Der Abschied von der Bezirksregierung sei ein fataler Fehler gewesen, sagt dazu auch Sylvia Meier. Durch die Zentralisierung sei kein direkter Ansprechpartner für die Menschen vor Ort mehr gegeben.

Auf Platz 2 der insgesamt 87 Namen langen Landesliste steht Andrea Schröder-Ehlers (Lüneburg), an dritter Stelle Olaf Lies (Friesland). Bei der Landtagswahl 2008 erhielt die SPD mit 30,3 Prozent 47 Sitze. Seite 10

Von Diane Baatani

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