Kinderschutzbund fördert

Hilfe bei Corona-Lerndefiziten für Uelzener Grundschüler

Lehrstoff wird aufgeholt oder wiederholt, die Lernmotivation gestärkt: Ab heute werden Uelzener Grundschüler über den Kinderschutzbund gefördert, damit sie im Unterricht mithalten können.
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Lehrstoff wird aufgeholt oder wiederholt, die Lernmotivation gestärkt: Ab heute werden Uelzener Grundschüler über den Kinderschutzbund gefördert, damit sie im Unterricht mithalten können.

Uelzen – Der Unterrichtsausfall im Frühjahr hat Spuren hinterlassen: Von Montag an werden nun über den Uelzener Kinderschutzbund Grundschüler in der Stadt besonders gefördert.

Lehrstoff soll aufgeholt und an der Lernmotivation gearbeitet werden, damit die Schüler zum Start des neuen Schuljahres in der übernächsten Woche mithalten können.

Zuletzt hatte Bianca Scharfenstein, Leiterin der Grundschule Oldenstadt, im städtischen Schulausschuss berichtet, dass die coronabedingte Zwangspause für den Präsenzunterricht besonders auf Schüler mit Lernschwächen Auswirkungen hatte. Lehrstoff aus dem Unterricht hätten sie „nicht mehr abrufen“ können. Auch beim Sprachvermögen habe sich die Zwangspause bemerkbar gemacht.

Mit dem Projekt „Lernräume Plus“ soll es nun Hilfen für Schüler geben. Wie Regina Erdmann vom Kinderschutzbund berichtet, würden zwölf Jungen und Mädchen aus den Jahrgangsstufen drei und vier der Lucas-Backmeister-Schule gefördert. „Es kommen Oberstufenschüler sowie zwei Ehrenamtliche zum Einsatz.“

Es werde Stoff wiederholt, die Lernmotivation gestärkt, so Erdmann. Für ihre Arbeit mit den Jungen und Mädchen bekommen die Oberstufenschüler ein kleines Honorar. Das Projekt „Lernräume Plus“ läuft über ein Förderprogramm, um das sich der Kinderschutzbund bemüht hat. Der Kinderschutzbund hat sich zur Aufgabe gemacht, Heranwachsende zu fördern.

Die Arbeit mit den Schülern erfolgt im Eins-zu-Eins-Kontakt sowie in Kleinstgruppen, um dem Infektionsschutz gerecht zu werden. Um jegliches Risiko für die Kinder auszuschließen, findet die Förderung auch nun erst zum Ende der Schulferien statt. Eigentlich war schon eine Lerneinheit zu Beginn der Ferien geplant, diese wurde zunächst ausgesetzt, nachdem es zu einem neuen Ausbruch an Infektionen in der Stadt gekommen war. Nun wird mit den Schülern acht Tage hintereinander gearbeitet. Ihre Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. VON NORMAN REUTER

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