„Hier ist immer noch Katastrophe“

Uelzener Hilfskräfte sind weiterhin in den Flutgebieten im Einsatz

Die Führungsgruppe der DRK-Bereitschaft aus Uelzen hat in Ahrweiler 1500 Helfer und Bürger verpflegt.
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Die Führungsgruppe der DRK-Bereitschaft aus Uelzen hat in Ahrweiler 1500 Helfer und Bürger verpflegt.

Auch über einen halben Monat nach der Flutkatastrophe befinden sich noch Uelzener Hilfskräfte in den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Uelzen/Ahrweiler – So bricht heute am Nürburgring der 23. Tag für die vier ehrenamtlichen THW-Angehörigen aus Uelzen an. Ihre Hauptaufgabe stellt der Betrieb des sogenannten Bereitstellungsraumes für die Einsatzkräfte im Bereich des betroffenen Ahrtales dar. Dort kümmern sich die Uelzener um die Sanitäreinrichtungen.

Zudem waren sie in den vergangenen vier Tagen mit der Erkundung eines neuen Bereitstellungsraumes beauftragt, da Teile der Unterkunft am Nürburgring wegen anstehender Events umgesiedelt werden müssen. Gestern sind zusätzlich 15 frische THW-Kräfte aus Uelzen ausgerückt, um den Teilauszug zu realisieren und Einsatzkräfte auszutauschen.

Die Führungsgruppe der DRK-Bereitschaft aus Uelzen ist gestern von ihrem zweiten Einsatz aus Ahrweiler zurückgekehrt. Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze berichtet, dass die Helfer Fortschritte gemacht haben. So konnte man einen Großteil des Möbelschutts räumen. Vieles sei aber immer noch mit Sand verdreckt. „Hier ist immer noch Katastrophe“, mahnt Schulze, dem die dortige Situation weiterhin unwirklich vorkommt. Die zwölf DRKler aus Uelzen haben die Verpflegung und die sanitätsdienstliche Versorgung für 1500 Helfer und Bürger in Ahrweiler übernommen. Dort haben sie bis zu 350 Einsatzkräfte angeführt.

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