Bayerische Volksmusik mit Tempo und Charme: Voxxclub erobert das Uelzener Publikum auf Anhieb

Voxxclub in Uelzen: „Hey, woll’n ma tanz’n gehn?“

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Die ausgeruhten Mitglieder von Voxxclub im Backstage-Bereich vor dem Auftritt.

Uelzen. Einen furiosen Gala-Auftritt legten die sechs Jungs von Voxxclub am Freitag auf die Bühne der Uelzener Jabelmannhalle.

Das Publikum rast schon, bevor die Tür zur Backstage sich öffnet – nachdem Veranstalter Uli Gustävel bei der stimmungsvollen Ansage „Bäm, bäm, bäm“ mit dem Fuß auf die Bühne gestampft hat.

Dicht gedrängt bis an die Bühne rocken die rund 1000 Konzertbesucher los. Alle Hände gehen hoch, Arme schwingen, und die ganze Halle stimmt textsicher ein. „Hey, woll’n ma tanz’n gehn?“ Das Publikum lässt sich nicht lange bitten und beweist beim „Juchee auf der hohen Alm“, sein bayerisches Sprachtalent.

Locker und lässig, in Seppelhosen und interessanten Outfits covern die Jungs verstaubt geglaubte Volksmusik rockig und poppig mit einem in diesem Genre ungewöhnlichen Tempo, das die Zuhörer mitreißt und die Volksmusik wieder party- und discofähig gemacht hat.

Erst seit gut drei Jahren sind die sechs Jungs mit ihrer Volksmusik unterwegs und erleben bei ihren Auftritten eine Euphorie, die sonst nur etablierten Popstars entgegenschlägt. Auch in Uelzen füllen sie die Jabelmannhalle im Nu. Denn vielen sind sie noch vom Sommernachtsfestival des letzten Open Air in bester Erinnerung.

Das Uelzener Publikum scheint zu rasen.

Während die Fans sich noch von Mofa25 einheizen lassen und zur flotten Musik der Cover-Band swingen, sitzen die sechs ganz entspannt im Backstage-Bereich, um sich bei gutem Essen und „exzellenter“ Betreuung für ihren Auftritt zu stärken. Diese Leichtigkeit und Souveränität, mit der Voxxclub die Bühne rockt, ist sicher nur ein Geheimnis ihres Erfolgs, mit der sie ihre perfekten Choreografien kraftvoll im Ausdruck präsentieren.

Der Blick mancher Besucherin weicht nicht von den nackten Beinen der auch ansonsten sehr sympathischen Künstler von Voxxclub: „Und singen können sie auch.“

Von Angelika Jansen

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