Überragender Notenschnitt

Herzog-Ernst-Gymnasium verabschiedet 84 Abiturienten

Schulleiterin Gabriele Diedrich übergab die Abiturzeugnisse. Der Notendurchschnitt von 2,43 ist der beste seit Beginn der Aufzeichnungen im HEG.
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Schulleiterin Gabriele Diedrich übergab die Abiturzeugnisse. Der Notendurchschnitt von 2,43 ist der beste seit Beginn der Aufzeichnungen im HEG. 

Uelzen – Das Herzog-Ernst-Gymnasium hat jetzt im Theater an der Ilmenau seine Abiturienten verabschiedet.

Der musikalisch umrahmte Festakt wartete mit einer Überraschung auf: Mit der Durchschnittsnote von 2,43 wurde der Jahrgang von 2018 noch einmal um zwei Hundertstel unterboten. „Es ist der beste Abiturjahrgang seit Beginn der Aufzeichnungen“, sagte Schulleiterin Gabriele Diedrich. Alina Frauendorf legte mit der Note 1,0 das beste Abitur ab. Und bei insgesamt 24 von 84 Abiturienten stand eine Eins vor dem Komma.

Landrat Heiko Blume wünschte den Abiturienten in Anspielung an den künftigen Mobilfunkstandard 5G fünf große „Gs“: Gefühle, Geheimnisse, Gesundheit, Glück und Gottvertrauen. Eine Rede hielt auch der silberne HEG-Abiturient des Jahrgangs 1994, Jens Trumpa, der aus Bend in Oregon (USA) angereist war. Dieser gab dem Jahrgang in einer lebendigen Laudatio einen Tipp: „Holt immer mal wieder das Kind heraus, das in euch steckt.“

Schulleiterin Diedrich sparte in ihrer Rede nicht mit Kritik an der Schulpolitik. „Irgendwie seid ihr mir ein bisschen ein Rätsel. Ihr müsstet eigentlich mehr in den Stühlen liegen als sitzen“, sagte sie und bemängelte das schulpolitische Hin und Her um acht und jetzt wieder neun Schuljahre bis zum Abitur: „Das ist das, was Bildung nicht sein darf: ein Wahlkampfthema.“

Der bisher beste Jahrgang des HEG zeige, dass sich das Abitur nach acht Jahren eingespielt habe, die Kinderkrankheiten gerade kuriert seien. Und zu der „Fridays for Future“-Bewegung mahnte Diedrich an: „Lassen Sie sich nicht einlullen, zwingen Sie uns zu Entscheidungen.“

Neben Beiträgen von Schülern, Ehemaligen-Verein und Schulelternrat würdigte Diedrich die Arbeit von Oberstufenkoordinator Burkhard Steneberg: Es war der 25. Jahrgang, den er betreute.

hoc

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