Im Herbst geht es ins Zelt

Fensteröffnung am Adventskalender: Sarantuya Mrowka berichtet über Mongolei

+
Bei der Öffnung des fünften Kalenderfensters kam das Bild „Frau Holle“ von Renate Meyer zum Vorschein. 

bs Uelzen. Winter in der Mongolei – das bedeutet nicht wie in Norddeutschland Plusgrade und Nieselregen, sondern eisige Kälte.

Sarantuya Mrowka

„Es wird bis zu minus 30 Grad kalt“, erzählte Sarantuya Mrowka am Dienstagabend bei der Öffnung des fünften Fensters des Adventskalenders am alten Uelzener Rathaus. Sie muss es wissen, denn sie stammt aus der Mongolei und berichtete jetzt im Dialog mit ihrer Uelzener Nachbarin Karin Malangré vom Leben in ihrer Heimat.

Der Gemischte Chor Wieren und der Kirchenchor Holdenstedt unter der Leitung von Christoph Strieder traten gestern Abend auf.

Im Herbst ziehen viele Menschen in der Mongolei aus ihren Häusern in Zelte, sogenannte Jurten, um. Es handelt sich um Holzgerüste, die mit dicken Schaffellen überzogen sind. „Darin wird es mit wenig Heizaufwand schnell warm – wärmer als im Haus“, sagte Sarantuya Mrowka, die seit 15 Jahren in Deutschland lebt.

Obwohl die Mongolei ein buddhistisches Land ist, gibt es dort auch weihnachtliche Bräuche, zum Beispiel Tannenbäume. An diesen bringen die Gäste Geldscheine an. Davon werden Süßigkeiten und Schulsachen für die Kinder gekauft.

Zuvor hatten die Engel am Adventskalender das Bild „Frau Holle“ von der BBK-Künstlerin Renate Meyer enthüllt. Für den Gesang sorgten der Gemischte Chor Wieren und der Kirchenchor Holdenstedt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare