Bewerber für das Direktmandat im Wahlkreis 44 Celle-Uelzen

Henning Otte (CDU): Kirche, Fußball – und dann im „Dorfkrug“

Seit 2005 vertritt Henning Otte (52) den Wahlkreis Celle-Uelzen bereits in Berlin. Das Foto zeigt den CDU-Politiker aus dem Heidedorf Eversen mit Hund „Lumpi“. fotos: privat
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Seit 2005 vertritt Henning Otte (52) den Wahlkreis Celle-Uelzen bereits in Berlin. Das Foto zeigt den CDU-Politiker aus dem Heidedorf Eversen mit Hund „Lumpi“.
  • Lars Becker
    VonLars Becker
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Die AZ legt vor, Henning Otte vervollständigt.

Ich kandidiere am 26. September für das Direktmandat, weil… ich mit der Unterstützung aller Wählerinnen und Wähler für die Menschen im Landkreis Uelzen weiterhin ansprechbar sein und noch viel Gutes erreichen will.

Die drei wichtigsten Themen in meinem Wahlprogramm sind… die Stärkung unserer Landwirtschaft und des ländlichen Raumes, der Schutz des Klimas mit und nicht gegen die (Land-)Wirtschaft, die bessere Anerkennung und Versorgungssicherheit in der Pflege.

Politisches Vorbild für mich ist… unser ehemaliger Landrat Gerd Schulze, weil er bodenständig und volksnah war und immer eine klare Furche gepflügt hat.

Konkret für die Menschen im Landkreis Uelzen möchte ich… schnelles Internet und flächendeckende Mobilfunkverbindungen sicherstellen, die Verkehrsanbindungen mit Auto, Zug, Schiff und Fahrrad verbessern, den Ernährungssektor für den Arbeitsort Uelzen stärken.

Meine persönliche Meinung zur umstrittenen A 39 ist..., dass sie ganz wesentlich zur Entlastung der unfallträchtigen B 4 und des gesamten Straßennetzes führt und als Zukunftsachse der Region dienen wird.

Die Diskussion um den Ausbau der Bahnverbindung Hamburg-Hannover… kann nur das Ziel haben: Den Erhalt des schnellen Personenfernverkehrs und Stärkung des Nahverkehrs vor Ort durch die Umsetzung von Alpha-E wie vereinbart mit dem kompletten Anspruch auf Lärmschutz und Lärmsanierung an den Bahnstrecken. Dafür stehe ich!

Wenn ich nicht in den Bundestag einziehe, dann... schlägt mein Herz weiterhin für die Menschen im Landkreis Uelzen.

Die AZ fragt, Henning Otte antwortet

Wie viele Veranstaltungen werden Sie im Wahlkampf absolviert haben, wenn am 26. September die Wahllokale öffnen?

Henning Otte: Unzählige, jede einzelne war wertvoll, weil mir die Gespräche sehr viel Motivation und Anregungen geben, die ich in Berlin umsetzen werde. Mit meiner Bodenständigkeit und Erfahrung will ich die Bundespolitik stärker wieder in die richtige Richtung lenken.

Wie sind Sie auf der Liste platziert und wie schätzen Sie Ihre Chancen auf den Einzug in den Bundestag auf diesem Weg ein?

Otte: Mein Ziel und Anspruch ist, weiterhin als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Celle-Uelzen im Deutschen Bundestag zu vertreten.

Wie oft waren Sie im Wahlkampf im Landkreis Uelzen zu Gast?

Otte: So oft es mir möglich war. „Die Kenntnis des Ortes ist die Seele des Dienstes“ (Freiherr vom Stein). Dies gilt für mich vor und auch nach der Wahl.

Wie geben Sie selbst Ihre Stimme ab und wie werden Sie den Wahltag verleben?

Otte: Ich werde mit meiner Frau im Feuerwehrgerätehaus in meinem Heimatdorf Eversen meine beiden Stimmen abgeben. Dann zur Kirche und mit den Kindern auf den Fußballplatz. Abends sehen wir mit allen Unterstützern und Gästen, die kommen wollen, im Dorfkrug meines Bruders den Ergebnissen entgegen.

Sind Sie in Ihrer politischen Laufbahn schon Opfer von Anfeindungen geworden?

Otte: Ja, aktuell und in der Vergangenheit. Für mich als Vater ist es wichtig, dass meine Frau und ich mit unseren vier Kindern soweit notwendig auch darüber sprechen.

Henning Otte (CDU) will sein Mandat behalten.

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