Helle Flächen und neues Sortiment

Uelzen. Freundliche, helle Verkaufsflächen, silbergraue Abteilungsschilder über den Regalen zur besseren Orientierung der Kunden, dazu ein verändertes Warensortiment: Dieses neue Konzept will die Warenhauskette Woolworth in der ehemaligen Kaufhalle in Uelzen verwirklichen.

Gestern gab Sandra Seidl, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Woolworth, erste Details bekannt, wie die geplante Filiale an der Lüneburger Straße aussehen soll. Allerdings wird sich der Einzug in das seit 2004 verwaiste Kaufhallen-Gebäude wohl um einige Monate verzögern. „Ursprünglich war die Eröffnung für April oder Mai geplant, jetzt wird es voraussichtlich Juli oder August“, sagte Seidl gestern auf AZ-Anfrage. Der Grund für die zeitliche Verschiebung sei, dass der Vermieter das Gebäude noch nicht an Woolworth übergeben habe.

Der Mietvertrag sei aber bereits unterzeichnet worden. „Wir werden sicher eröffnen“, betonte Seidl. Die Filiale an der Lüneburger Straße wird nach den Worten der Pressesprecherin nach dem neuen Unternehmenskonzept eingerichtet. Mit Hilfe einer attraktiveren Optik und eines neuen Warenangebots will Wooolworth nach Konzernangaben die Kunden „ansprechender zum Einkaufen einladen“. Das Sortiment umfasst beispielsweise Deko- und Geschenkartikel, Schreib- und Spielwaren, Haushaltselektroartikel, Heimtextilien, Kurzwaren, Kosmetik, Drogerieartikel, Süßwaren, Lederwaren, Wäsche, Strümpfe und Bekleidung.

Dagegen werde es – anders als zuvor in weiteren Standorten – Alkohol, Zeitschriften, Straßenschuhe und Unterhaltungselektronik in der Uelzener Filiale nicht geben. Neu hinzukommen sollen laut Seidl hingegen Dekorationswaren, Wohnaccessoires, Tierartikel und Lizenzprodukte. Zudem werden die Woolworth-Kunden in Uelzen zahlreiche Markenprodukte, aber auch Eigenmarken des Unternehmens und schnell wechselnde Aktionsartikel finden. Die geplante Filiale in der Uelzener Innenstadt wäre dann eines von bundesweit rund 170 Kaufhäusern, die Woolworth bereits betreibt.

Das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Unna ist im vergangenen Jahr mit neuen Angeboten, Eigentümern und einer neuen Geschäftsführung gestartet. Mittelfristig soll die Zahl der Kaufhäuser in Deutschland auf 250 ausgebaut werden, langfristig seien sogar 500 Standorte denkbar, teilte der Konzern mit.

Von Bernd Schossadowski

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