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Heideregion Uelzen arbeitet an Digitalisierungskonzept zum Tourismus

Aktuell liefern Internetseiten wie von Heideregion Angaben zu Ausflugszielen oder Unterkünften. Mit einer zentralen Datenbank soll der Service verbessert werden und umfangreichere Informationen zur Verfügung stehen.
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Aktuell liefern Internetseiten wie von Heideregion Angaben zu Ausflugszielen oder Unterkünften. Mit einer zentralen Datenbank soll der Service verbessert werden und umfangreichere Informationen zur Verfügung stehen.

Uelzen/Landkreis – Für Urlauber in der Region sollen Informationen zu Ausflugszielen, zu Veranstaltungen oder auch zu Unterkünften künftig verstärkt in digitaler Form bereitgestellt werden.

Über Bildschirme mit Touchscreen an öffentlichen Plätzen sowie übers Smartphone sollen die Daten von den Besuchern abgerufen werden können. Das sieht ein Digitalisierungskonzept zum Tourismus im Landkreis Uelzen vor.

Aufgebaut werden soll eine zentrale Datenbank, berichtet Peter Gerlach vom Tourismusverein „Heideregion Uelzen“ im Gespräch mit der AZ. Die dort eingepflegten Daten seien standortunabhängig abzurufen. „Wir wollen 2020 anfangen“, sagt Gerlach.

Zentrale Datenbank

Aktuell würden Online-Portale zwar schon von Touristikern bestückt, es gebe aber eine Vielzahl davon. „Da kommt keiner mehr hinterher“, sagt Gerlach. Dadurch stelle sich die Frage, wie aktuell die Daten seien. In die zentrale Datenbank würden Informationen, ob nun zu Bad Bevensen, Bad Bodenteich oder Uelzen eingepflegt. „Bilder, Wegbeschreibungen, Öffnungszeiten – alles, was ein Tourist benötigt, kann dann abgerufen werden“, erklärt Gerlach die Vorzüge des geplanten Systems.

In den Tourismusorten sollen dann sogenannte Touch-screens installiert werden. Informationen lassen sich durch das Berühren der Bildschirmfläche abrufen. In Uelzen ist die Installation am Rathaus geplant, in dem sich die Stadt- und Touristinfo befindet. Durch den Touch-screen könnten Urlauber unabhängig von den Öffnungszeiten der Touristinfo Wissenswertes zu der Region erfahren.

Touchscreens in Orten und Hotels

Die Kosten für die Bildschirme tragen die Kommunen. Die Hansestadt Uelzen hat die Gelder dafür nach politischen Beratungen mit Sperrvermerk in den Haushalt eingestellt. In einem zweiten Schritt könnten, so Gerlach, auch in Hotels solche Touchscreens aufgestellt werden.

In der näheren Umgebung wird im Heidekreis bereits mit einem solchen System gearbeitet. Dort besitzt man bereits eine Datenbank, teilweise gebe es auch bereits Touchscreens, berichtet Gerlach.

VON NORMAN REUTER

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