Mehr als 80 Fahrzeuge überprüft / Erhebliche Auffälligkeiten

Hauptzollamt, Ausländerbehörden und Polizei kontrollieren Kleintransporter in Lüneburg

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(Symbolbild)

jsf/pm Lüneburg – Im Rahmen einer groß angelegten Kontrolle überprüften Hauptzollamt, Ausländerbehörde und Polizei am gestrigen Donnerstag mehrere Kleintransporter im Lüneburger Raum. 

Dabei stellten die Einsatzkräfte, die in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei Lüneburg im Bereich des Gewerbegebiets Goseburg zwei Kontrollstellen eingerichtet hatten, eine Vielzahl von Verstößen fest.

Der Internethandel befindet sich deutschlandweit auf einem Rekordniveau. Damit einhergehend nimmt der Transport durch verschiedenste Firmen auf öffentlichen Straßen zu. In der Vergangenheit wurden bereits entsprechende Kontrollen in diesem Transportbereich durchgeführt, bei denen unter anderem wiederholte Verstöße gegen die Sozialvorschriften, die StVO, die Sozialleistungen und Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie das Mitführen gefälschter Dokumente an der Tagesordnung waren.

Im Rahmen der gestrigen Kleintransporter-Kontrollen in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Hannover (Standort Lüneburg) wurden insgesamt 82 Fahrzeuge sowie 23 Insassen (Mitfahrer) überprüft. Dabei stellten die Beamten auch in Zusammenarbeit mit den eingesetzten Dokumentenprüfern diverse Verstöße fest. Dabei waren unter anderem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Drogen im Straßenverkehr, Verdacht des illegalen Aufenthalts, Verdacht der illegalen Beschäftigung sowie diverse arbeitsrechtliche Verstöße.

Hervorzuheben ist die Kontrolle eines von einem rumänischen Staatsbürger geführten PKW VW T 6, in dem sich insgesamt 14 männliche Personen (mit Fahrer) befanden. Es besteht bei den 13 Mitfahrern, die sich vor Ort nicht ausweisen konnten und angaben, Touristen zu sein, der Verdacht des illegalen Aufenthaltes.

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