Informationsveranstaltung für Bürger am 5. November in Uelzen

Hansestadt Uelzen will Ilmenau-Aue aufwerten

Die Ilmenau-Aue in der Hansestadt Uelzen soll aufgewertet werden. Derzeit arbeitet die Stadt an einem Konzept dafür, um von einem Städtebauförderprogramm profitieren zu können.
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Die Ilmenau-Aue in der Hansestadt Uelzen soll aufgewertet werden. Derzeit arbeitet die Stadt an einem Konzept dafür, um von einem Städtebauförderprogramm profitieren zu können. 

Uelzen – Die Auenlandschaft entlang der Ilmenau im Stadtgebiet Uelzen soll aufgewertet werden. Zurzeit arbeitet die Hansestadt deshalb an einem Konzept, um in ein Städtebauförderprogramm des Bundes aufgenommen zu werden.

Bürger sollen in diesen Prozess eingebunden werden und mitreden bei der Neugestaltung der Flächen an der Ilmenau, am Ratsteich, und an der Umgestaltung des Herzogenplatzes: Interessierte sind eingeladen, sich am Dienstag, 5. November, im Rathaus der Hansestadt Uelzen zu informieren und über mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Die Bürgerveranstaltung beginnt um 18. 30 Uhr.

An diesem Abend stellt die Stadtverwaltung die ersten Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen für den Bereich an der Ilmenau zwischen dem Badue-Badeland und der Birkenallee vor. Es sollen mögliche Maßnahmen wie zum Beispiel neue Wegeverbindungen, ein Natur- und Lehrpfad, Sport- und Spielbereiche sowie Aufenthaltsmöglichkeiten diskutiert werden. Um mögliche positive und negative Aspekte zu erörtern, sind Diskussionsrunden in kleinen Gruppen vorgesehen.

Bis zu diesem Jahr gab es das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“, welches das geeignete Städtebauförderprogramm für die Umgestaltung der Ilmenau-Aue gewesen wäre. Der Bund hat jedoch beschlossen, die gesamte Städtebauförderung ab dem kommenden Jahr neu zu ordnen und künftig auf drei Städtebauförderprogramme zu begrenzen. Damit entfällt ab 2020 das Programm „Zukunft Stadtgrün“. Die Inhalte jedoch sollen als Querschnittsthema, wie auch das Thema Klimaschutz, in allen künftigen Programmen enthalten sein. Voraussichtlich sind Maßnahmen zur Verbesserung der grünen Infrastruktur wie die Schaffung, der Erhalt oder die Erweiterung von Grünanlagen, die Vernetzung von Grün- und Freiflächen, die Begrünung von Bauwerksflächen sowie die Erhöhung der biologischen Vielfalt weiterhin für eine Förderung geeignet. Auch Maßnahmen des Klimaschutzes spielen eine bedeutende Rolle.

Gerade vor diesem Hintergrund sollen die bereits begonnenen vorbereitenden Untersuchungen für mögliche Maßnahmen im Gebiet weitergeführt werden. Ein Förderantrag für dieses Projekt soll bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.

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