Spannende Preisverleihung der „Uelzener Filmtage“ mit viel Motivation und Lob

Hannoveraner holen ersten Preis

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Den ersten Preis nahmen Lennart Kleinschmidt, Lukas Wesslowski und Julius Heinze aus Hannover von Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt entgegen.

Uelzen. Lennart Kleinschmidt, Lukas Wesslowski und Julius Heinze aus Hannover haben beim 15. Schüler- und Jugendfilmfestival 2014 den mit 500 Euro dotierten 1. Hauptpreis der Stadt Uelzen, „Die Uelzener Filmrolle“, gewonnen.

Für ihren Film „Home“, in dem die beiden Schüler mit überragendem technischen Knowhow aus einem bedrückenden Thema – der Evakuierung des Planeten Erde im Leben einer an Alzheimer erkrankten Frau – ein eindringliches Erlebnis schufen gab es viel Lob von der Jury.

Ratschläge vom Fachmann: Schon am Sonnabend gab es bei einem Workshop zu den Uelzener Filmtagen für die jungen Filmemacher viele hilfreiche Tipps zur Kamera-Arbeit von Jakob Creutzburg, Kameramann aus Berlin.

Filmprofi Thorsten Eppert (Herr Eppert sucht..., ZDF) und Schauspielerin Julika Wagner (Marienhof, ARD) sowie Andreas Holte vom Medienpädagogischen Zentrum Hannover, Marie Bornickel und Philippe Fischer von der Jungen Presse Hannover, aber auch die Brüder Hauke und Lars Theissen, Uelzener Preisträger 2012, tauchten nach der Präsentation aller Filme tief in die fachliche Diskussion ein, bevor sie die attraktiven Preise für die jungen Filmemacher – alle unter 21 Jahre – ausgewählt hatten. Neben dem Preisträger der Uelzener Filmrolle dürfen sich Laura Hermann und Leonie Warnecke von der KGS Laatzen mit ihrem Film „too much“ über die Nominierung für das 13. Internationale Film Fest Hannover up and coming 2015 freuen.

Lukas Surburg (11) stand nach dem Film der Pestalozzischule Burgwedel den Gästen Rede und Antwort.

„And the winner is...!“ – die Stimmung im Central Theater stand den großen Festival-Ereignissen in nichts nach. Die nominierten Preisträger waren gestern Morgen aufgeregt ins Kino gekommen, ohne zu wissen, für welchen der begehrten Preise ihr Werk ausgewählt worden war. So ging der Preis der Niedersächsischen Kultusministerin im Wert von 500 Euro an die Film AG der Pestalozzi-Förderschule Burgwedel, den mit 250 Euro dotierten Preis der Jungen Presse Niedersachsen erhielten 14- bis 17-jährige Schüler des Gymnasiums Carolinum aus Osnabrück für ihren Film „In Europa nichts Neues“, und einen weiteren Preis von der eigens eingesetzten Jugendjury – in gleicher Höhe gestiftet von der GEW Stadt- und Kreisverband Uelzen – räumten Sören Betker, Tobias Butzke und Mareike Coenders aus Wolfenbüttel für ihren Film „Grenzen der Heimat“ ab. Einen von der Volksbank Uelzen-Salzwedel gestifteten Preis erhielt die Video AG des Clemens-August-Gymnasiums für den Film „Trauma“, und den Preis der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg nahm der sechsjährige Ian für seine Mitschüler der Klasse 1b der Grundschule Deichhorst entgegen. Sie hatten den Film „klein sein“ gedreht.

Zwei Uelzener Filmteams erhielten jeweils eine lobende Erwähnung – für den kürzesten Film mit einer Minute und 22 Sekunden sowie für einen neuen Dreh des Märchens „Hänsel und Gretel“. Besonders begehrt unter den jungen Filmemachern waren die Praktikumsplätze bei Markenfilm Hamburg und SurfCut Göttingen, aber auch der Freiplatz im Sommercamp, weil diese Würdigung zumindest das Prädikat „unbedingt förderungswürdig“ enthält.

Von Angelika Jansen

Fotos vom Spektakel

Uelzener Filmtage 2014

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