Sperrung der Greyerbrücke ab 23. Juli

Hammerstein wird zum Nadelöhr

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dib Uelzen. Noch zwei Wochen, dann müssen Autofahrer mit ersten Verkehrsbehinderungen im Zuge der vielen Bauprojekte in der Uelzener Innenstadt rechnen. Vor allem am Hammersteinplatz und an der Gudesstraße werden voraussichtlich viele Uelzener im Stau stehen.

Rund 16 000 Fahrzeuge überqueren täglich die Greyerbrücke – voraussichtlich ab Montag, 23. Juli, wird diese Überführung komplett gesperrt. Dann beginnen dort die ersten Arbeiten, befestigte Gas-, Wasser- und Stromleitungen werden neu verlegt. Der Abriss der Brücke soll am 17. September beginnen.

„Ob der 23. Juli der erste Tag der Sperrung wird, ist noch nicht ganz sicher – es könnte sich kurzfristig noch um wenige Tage verschieben“, sagt der städtische Baudezernent Karsten Scheele-Krogull. Im September beginnt voraussichtlich der Bau der Greyerbrücke, der ein Jahr dauern soll.

„Trotz eines umfassenden Konzeptes mit Umleitungsempfehlungen und verkehrsrechtlichen Maßnahmen wie Einbahnstraßenregelungen oder Vorfahrtsänderungen auf den ausgewählten Strecken müssen wir mit Staus inbesondere im Bereich Hammersteinplatz und der Achse Gudesstraße und Groß Liederner Sraße rechnen“, erklärt Scheele-Krogull. Die Stadt Uelzen empfiehlt Ausweichmöglichkeiten. Gemeinsam mit der Polizei und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe die Stadt sämtliche Varianten für mögliche Umleitungen geprüft.

Von den rund 16 000 Autofahrern, die derzeit täglich auf der Greyerbrücke unterwegs sind, steuern nach Angaben der Stadt etwa 10 000 Personen Uelzen an. Die übrigen 6 000 Fahrer nutzen die Bundesstraße 71 als Durchfahrtsstraße, für sie werden großräumige Umleitungen ausgewiesen. Hinweisschilder sollen bereits an der Autobahnabfahrt Soltau aus Richtung Westen darauf aufmerksam machen, aus Richtung Osten in der Hansestadt Salzwedel. Den gesamten Durchgangsverkehr leitet die Stadt über die Ortsumgehung Uelzen. „Wir haben ein Jahr der Veränderungen in Uelzen vor uns, die uns alle aufgrund der verkehrlichen Situationen zunächst fordern wird“, sagt der Baudezernent. „Ich bin aber überzeugt, dass sich alle Anstrengungen lohnen und uns die Ergebnisse entschädigen.“ Und das gelte auch im Hinblick auf die weiteren Maßnahmen, die teilweise zeitgleich koordiniert werden, beispielsweise der Bau des Marktcenters und daher auch der Wegfall der Parkplätze auf dem Grundstück, dem ehemaligen Wochenmarktgelände. Für Alternativen zu diesen Parkplätzen entwickelt die Stadtverwaltung derzeit ebenfalls ein Konzept. Seite 3

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