Ein Garten zum Fürchten

Halloween: Melanie Meyn aus Uelzen hat ihren Hauseingang aufwendig dekoriert

Der geschmückte Garten von Melanie Meyn
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Spinnenweben, Kürbisse und Skelette: Für das Dekorieren ihres Gartens an der Nothmannstraße hat Melanie Meyn einen ganzen Nachmittag benötigt.

Melanie Meyn aus Uelzen hat ihren Vorgarten mit viel Liebe zum Detail in eine Spuklandschaft verwandelt und uns verraten, woher ihre Begeisterung für das Grusel-Spektakel kommt.

Uelzen - Der Weg führt vorbei an riesigen, haarigen Spinnen, verwitterten Grabsteinen und den Überresten menschlicher Skelette. Wie aus dem Nichts geht dann auch noch die Nebelmaschine an. Eins steht fest: Mit dem Postboten, der zurzeit die Briefe zum Hauseingang an der Nothmannstraße bringt, möchte man nicht tauschen.

Wer sich trotzdem traut zu klingeln, wird dann glücklicherweise nicht von einem Untoten begrüßt – die Tür öffnet Melanie Meyn. Sie hat sich im „Kürbis-Look“ angezogen“ und outet sich sofort als echter Halloween-Fan. An dem Fest gefällt der Uelzenerin eigentlich alles. „Das Gruseln, die Kostüme und Trick or Treat“ – der englische Name für die Süßigkeitenjagd – sind für sie aber die Hauptgründe für ihre Vorliebe.

Am Dekorieren haben viele Menschen Spaß, das macht sich vor allem an Ostern oder Weihnachten bemerkbar. Doch wie kommt man ausgerechnet auf Halloween? „Beim Auslandsjahr in England“, antwortet Melanie Meyn, die häufig nur „Mieke“ genannt wird. Als sie sich vor einigen Jahren für ihr Studium in London aufgehalten habe, sei sie so richtig mit dem englisch-irischen Brauchtum in Kontakt gekommen. „Das ist dann Jahr für Jahr mehr geworden“, schildert die Uelzenerin.

Melanie Meyn vor ihrem geschmückten Hauseingang an der Nothmannstraße.

Nach dem Umzug 2019 konnte sich Melanie Meyn im vergangenen Jahr erstmalig in ihrem eigenen Garten austoben. Dort liegen überall Kürbisse, die Sonnenblumen sind von dicken Spinnenweben umgeben. Der Halloween-Fan hat in diesem Jahr einen ganzen Nachmittag investiert, damit die kleinen Besucher am Sonntag stilvoll empfangen werden können.

Aufgrund der strengeren Corona-Maßnahmen war im vergangenen Jahr vergleichsweise wenig auf den Straßen los. Für alle Kinder, die sich am 31. Oktober wieder auf Beutezug machen wollen, hat die Polizeiinspektion Uelzen-Lüneburg-Lüchow-Dannenberg in einer Pressemitteilung noch ein paar wichtige Hinweise parat.

So können vermeintlich harmlos gemeinte Scherze wie das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern oder das Herausheben von Gullydeckeln durchaus juristische Konsequenzen haben. Des Weiteren gelte es zu beachten, dass sich nicht jeder Mensch an Halloween beteiligen wolle und niemand gezwungen sei, Süßigkeiten herauszugeben. Aus den genannten Gründen wird die Polizei am 31. Oktober vermehrt in Uelzen unterwegs sein.

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