Y-Trasse: Sorgen wegen mögliche Neubaustrecke durch den Kreis

Hängt Bahn Uelzen ab?

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Die Luftbildaufnahmen mit den eingezeichneten Trassen fanden bei den Amts- und Mandatsträgern großes Interesse.

nre Uelzen/Landkreis. Bürgermeister und Ratsmitglieder aus dem Landkreis treibt eine große Sorge um: Sie befürchten, dass Uelzen und Bad Bevensen nicht mehr von Schnellzügen der Deutschen Bahn wie dem Inter City oder Inter City Express angesteuert werden, wenn zur besseren Hafen-Hinterlandanbindung eine Neubaustrecke von Ashausen nach Suderburg oder Unterlüß realisiert werden würde.

Die Bahn hatte eine solche Route am Dienstagabend im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu den fünf zur Y-Trasse erarbeiteten Alternativen in der Uelzener Stadthalle vorgestellt.

Auf einer solchen Neubaustrecke wären laut Bahn Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde zu erreichen, damit können auf ihr nicht nur Güter-, sondern auch Hochgeschwindigkeitszüge mit Zeitersparnissen verkehren. In den Rathäusern werde deshalb damit gerechnet, dass Uelzen abgeschnitten werden solle, so Uelzens Bürgermeister Otto Lukat. An die Bahnvertreter gewandt sagte er: „Das sind wir nicht bereit hinzunehmen.“ In die gleiche Kerbe stieß Karsten Jäkel, Ortsbürgermeister von Veerßen und Mitglied des Kreistages: „Wir wollen weiterhin die gute Anbindung für unsere Einwohner und nicht zum Verkehrsknotenpunkt der Bahn werden.“

Bahnsprecher Michael Baufeld versuchte zu beschwichtigen: Das Unternehmen nehme diese Bedenken gerne auf. Die DB sei es jedoch nicht, die über eine Vorzugsvariante entscheide. Diese Aufgabe komme dem Bundesverkehrsministerium zu. Beim Abwägen würden solche vorgetragenen Gedanken dann eine Rolle spielen.

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