Bislang kein Kaufvertrag für neues Wohngebiet

Hängepartie um Bauplätze in Holdenstedt

+
In der Verlängerung der Weinbergstraße in Holdenstedt sollen auf 1,2 Hektar Fläche 14 Bauplätze vermarktet werden.

Uelzen. Ein Baustart schien so nahe, doch das Vorhaben, in Holdenstedt ein neues Wohngebiet auszuweisen, ist zur Hängepartie geworden.

Ein Investor wollte 1,2 Hektar Ackerland in der Verlängerung der Weinbergstraße in Holdenstedt erwerben und bis zu 14 Baugrundstücke vermarkten (AZ berichtete) – zum Verkauf der Fläche an den Investor, der vorerst anonym bleiben will, kam es aber bislang nicht. Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Heuer erklärt auf AZ-Anfrage, dass es nicht an dem Käufer, sondern an dem Verkäufer liege, dass ein Kaufvertrag noch nicht zustande kam. Es gebe Eigentumsfragen zu klären, sagt er.

Heuer zeigt sich betroffen von den Verzögerungen: „Wir haben ein halbes Jahr verloren.“ Dies habe auch zur Folge gehabt, dass der Kreis von Interessenten an einem Bauplatz kleiner geworden sei.

Heuer hatte im Zusammenhang mit dem neuen Wohngebiet von jungen Holdenstedtern gesprochen, die im Ort bleiben wollten, aber das möglichst in den eigenen vier Wänden. Nachdem nun das Baugebiet an der Weinbergstraße auf sich warten lässt, haben Bauinteressierte nach Auskunft Heuers andernorts in Holdenstedt Grundstücke erworben und bauen dort.

Der Ortsbürgermeister gibt sich zuversichtlich, dass es 2016 zu einer Vermarktung von Baugrundstücken an der Weinbergstraße kommen wird. „Es ist in der Planung, alles vorbereitet. Es kann losgehen. Es fehlt noch der Kaufvertrag“, so Heuer.

Seit 2010 versucht Holdenstedt bereits, ein neues Baugebiet auszuweisen. Die Stadt hatte aus Kostengründen abgelehnt, erst mit dem Investor schien der Durchbruch möglich.

Von Norman Reuter

Lesen Sie mehr dazu im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare