Die Hälfte fiel durch

Entscheidung noch dieses Jahr? Die Stadt prüft, welcher Investor seine Pläne am Marktplatzareal umsetzen darf.

Uelzen - Von Marc Rath. Das Bewerberfeld für Uelzens derzeit größtes Bauprojekt ist stark geschrumpft. Etliche der elf Kandidaten, die sich bis zum 1. Februar an der europaweiten Ausschreibung für die Bebauung des Marktplatzareals am Veerßer Tor beworben hatten (AZ berichtete), erfüllten die formalen Voraussetzungen nicht. Das erfuhr die AZ auf Nachfrage von Baudezernent Karsten Scheele-Krogull.

Die genaue Anzahl will Scheele-Krogull aus ausschreibungsrechtlichen Gründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen. „Eine Hand voll ist noch im Rennen“, bestätigte er jedoch. „Zum Teil hat uns das sehr weh getan“, räumte der Dezernent ein. Die Stadt wollte mit einem größtmöglichen Bewerberfeld das weitere Verfahren bestreiten. Die ausgesiebten Bewerber hätten jedoch die notwendigen Kriterien nicht erfüllt. „Da setzen wir auf eine klare Linie, ansonsten sind wir angreifbar“, betonte Scheele-Krogull: „Das darf bei einem solch aufwändigen Verfahren nicht geschehen.“

Die im Rennen verbliebenen Bewerber haben nunmehr einen Fragenkatalog erhalten und müssen neben den Antworten bis zum 17. Mai ein erstes Angebot abgegeben.

Noch vor der Sommerpause sollen die Bewerber der Kommunalpolitik ihre Konzepte für die Bebauung des Areals am Veerßer Tor und für die Nutzung der Flächen am ehemaligen Tep&Tap-Gelände an der Schuhstraße präsentieren. Der Zeitplan der Stadt und des mit der Abwicklung der Teilnahmewettbewerbs beauftragten Hannoveraner Rechts- und Steuerkanzlei bbt sieht vor, dass bereits im Juli konkrete Vertragsverhandlungen mit einer kleineren Bewerberauswahl beginnen können. Die konkreten Angebote sollen dann im Oktober vorgelegt werden. Ein Vertragsabschluss wird noch in diesem Jahr angepeilt.

Am Rande des alten Wochenmarktgeländes ist ein Einkaufszentrum vorgesehen, dessen Magneten ein Elektrofachmarkt und ein SB-Warenhaus sein sollen. Die Schuhstraße soll mit kleineren Einzelhandelsgeschäften belebt werden.

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