Planungsgruppe hat erste wegweisende Entscheidungen getroffen

„Haben viel auf dem Zettel“

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Das Formale ist geschafft, nun geht es um den Unterricht in der geplanten Oberschule in Uelzen. Dazu hat nun eine sieben Köpfe zählende Planungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen.

Uelzen. Die Oberschule Uelzen in der Hand des Kreises nimmt Gestalt an. Eine sieben Köpfe zählende Planungsgruppe, die für die neue Bildungseinrichtung das pädagogische Konzept festzurren soll, hat ihre Arbeit aufgenommen und erste wegweisende Entscheidungen getroffen.

Das berichtete die Schulleiterin der Theodor-Heuss-Realschule, Imke Pape, gestern im Gespräch mit der AZ.

So habe sich die Planungsgruppe, die aus drei Vertretern der Realschule sowie aus jeweils einem Kollegiumsmitglied des Förderzentrums, der Stern- und Lucas-Backmeisterschule zusammensetze, für einen „schulformübergreifenden Unterricht“ ausgesprochen. Damit werden Real- und Hauptschüler gemeinsam in Klassen beschult. Die Option, getrennte Klassen je nach Schulform einzurichten, ist damit vom Tisch. Die Herausforderung bei der gewählten Variante, so Pape, sei nun, den Unterrichtsplan für die „heterogene Schülerschaft“ zu erarbeiten. Dabei setze man auch auf die Erfahrung anderer Oberschulen in der Region.

Wie die Schulleiterin weiter erläuterte, wurde außerdem von der Planungsgruppe beschlossen, dass die zu gründende Bildungseinrichtung eine teilgebundene Ganztagsschule wird.

Von Norman Reuter

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