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Zeugnisübergabe: Gute Berufsaussichten für Landschaftsgärtner der Uelzener BBS II

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Die besten Landschaftsgärtner (von links): Pascal Orentat, Hinrich Schenk, Franziska Enke, Sean Allen Greenwell und Lennart Tödter. Fotos: Verband GaLaBau Niedersachsen-Bremen / JHB Fotografie
Die besten Landschaftsgärtner (von links): Pascal Orentat, Hinrich Schenk, Franziska Enke, Sean Allen Greenwell und Lennart Tödter. Fotos: Verband GaLaBau Niedersachsen-Bremen / JHB Fotografie © Jan-Hendrik Boer

Uelzen/Soltau – 43 Auszubildende haben in diesem Jahr an den Berufsbildenden Schulen (BBS) II in Uelzen ihre Abschlussprüfung als Gärtner oder Gärtnerin abgelegt. 35 haben sie bestanden.

Aus diesem Kreis feierten jetzt Absolventen in Soltau ihren erfolgreichen Berufsabschluss. Zwei der Besten dabei: Pascal Orentat von Tippe GalaBau (Altenmedingen) und Hinrich Schenk, der bei der Hansestadt Uelzen seine Ausbildung machte. Beide erreichten die Note 1,9.

Gemeinsam wurde die erfolgreiche Abschlussprüfung bei einer Freisprechungsfeier mit Michael Seuthe (Vizepräsident des Ausbildungsausschusses beim Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland) und dem Landtagsabgeordneten Martin Bäumer gefeiert.
Gemeinsam wurde die erfolgreiche Abschlussprüfung bei einer Freisprechungsfeier mit Michael Seuthe (Vizepräsident des Ausbildungsausschusses beim Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland) und dem Landtagsabgeordneten Martin Bäumer gefeiert. © Jan-Hendrik Boer

Die „Landschaftsgärtner“ sind nicht nur in der Lüneburger Heide zahlenmäßig die stärkste Ausbildungsrichtung des Gartenbaus, sondern auch im Landes- und Bundesdurchschnitt sind die Zahlenverhältnisse ähnlich. Die korrekte Berufsbezeichnung für diese gärtnerische Ausbildungsrichtung lautet „Gärtner beziehungsweise Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“. Für die Absolventen aus diesem Bereich ist in Soltau die jetzige Freisprechungsfeier organisiert worden.

Der Verband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen erklärt zu den Berufs-Chancen: „Fachkräfte werden gesucht und somit erwarten die jungen Berufsabsolventen und -absolventinnen aus der Region zwischen Hamburg und Bremen sehr gute Zukunftsaussichten.“

Auch für diejenigen, die sich nach einigen Jahren Berufspraxis für eine Weiterbildung zum Meister oder Meisterin und auch Techniker oder Technikerin entscheiden, würden sich anschließend ausgezeichnete Jobchancen bieten, teilt der Verband mit.

Bei der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau hatten die Absolventen ein kleines landschaftsgärtnerisches Gesamtwerk zu erstellen. Dabei werden Höhen eingemessen, Pflasterungen mit Natur- und Betonsteinen ausgeführt, eine fachmännische Baumpflanzung vorgenommen sowie Beet- und Rasenflächen angelegt.

Im theoretischen Prüfungsteil gilt es zudem, Kompetenzen rund um Pflanzen, Werkstoffe, Arbeitsabläufe und betriebliche Zusammenhänge zu zeigen.

Neben Pascal Orentat und Hinrich Schenk schnitten als beste Absolventen Franziska Enke von GalaBau Mennen mit der Note 1,7, Sean Allen Greenwell von GaLaBau Lindhorst (Note 1,9) und Lennart Tödter von der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide (Note 1,6) ab.

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