Ortsrat von Kirch- und Westerweyhe wählt zwei Amts-Stellvertreter

Günther bleibt Bürgermeister

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Der neue Ortsrat von Kirch- und Westerweyhe.

js Westerweyhe. Es sei eine schwere Geburt gewesen, sagte Karl-Heinz Günther kurz vor der Wahl zum Ortsbürgermeister. Am Ende wurde der CDU-Vertreter im Ortsrat für Kirch- und Westerweyhe dann doch einstimmig in sein Amt als Ortsbürgermeister wiedergewählt.

Ebenso wie seine jetzt zwei Stellvertreter. Aus der konstituierenden Sitzung des neuen Ortsrates gingen Cathrin Bielke (Grüne) und Klaus Chlechowitz (SPD) als gleichberechtigte Vize-Ortsbürgermeister heraus. Gleich am Sonntag beim Volkstrauertag haben sie ihre ersten repräsentativen Termine bei den Kranzniederlegungen in Kirch- und Westerweyhe.

Die Postenfrage hing letztendlich am Stimmverhalten von Cathrin Bielke. Sowohl CDU als auch SDP sitzen im neu gewählten Ortsrat auf fünf Mandaten. Es war zu hören, dass es Termin- beziehungsweise Abstimmungsschwierigkeiten gegeben habe, um sich in einem Treffen auf einen Kandidaten zu einigen. Es gebe nichts Schlimmeres, als wenn das Stimmenverhältnis im Ortsrat nicht passen würde, sagte Karl-Heinz Günther direkt nach seiner Wiederwahl etwas kryptisch.

Weil die Repräsentationspflichten in Uelzens größtem Ortsteil einen erheblichen Umfang angenommen hätten, habe man sich in Absprache mit der Uelzener Verwaltungsspitze dazu entschlossen, zwei stellvertretende Ortsbürgermeister zu installieren, berichtete Karl-Heinz Günther. Den Vorschlag brachte offiziell Henning Stöcks in das Gremium ein.

Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt verabschiedete Donnerstagabend verdiente Ortsratsmitglieder in den Polit-Ruhestand. Allen voran Hans-Jürgen Stöcks, der 40 Jahre dem Gremium angehörte. Weiterhin: Hans-Joachim Leibrandt (20 Jahre), Ute Chlechowitz (zehn Jahre), Karl-Heinz Markwitz (sieben Jahre) und Kai Hewelt (fünf Jahre).

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