Erdarbeiten weitestgehend abgeschlossen

Grundstein für neues Turmgebäude: Uelzena investiert in Standort

Sie halten den Grundstein: Die Poliere Frank Duddek (links) und Nils Tegt – umrahmt von Uelzena-Beschäftigten und Vertretern der Firma für die Betonarbeiten.
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Sie halten den Grundstein: Die Poliere Frank Duddek (links) und Nils Tegt – umrahmt von Uelzena-Beschäftigten und Vertretern der Firma für die Betonarbeiten.

Es ist ein Brauch, wenn gebaut wird. So ist es nun auch bei den Arbeiten zum neuen Sprühtrocknungsturm des Unternehmens Uelzena zur symbolischen Grundsteinlegung gekommen.

Uelzen – Die Uelzena-Gruppe lässt ein 80 Meter langes, 30 Meter breites und 30 Meter hohes Gebäude an ihrem Standort im Neuen Felde in Uelzen errichten.

Herzstück des Komplexes wird der Sprühtrocknungsturm sein, der ohne Fugen und Kanten in den Niederlanden hergestellt wird und in dem ab Mai 2022 Vitamine und Mineralstoffe für Säuglingsnahrung hergestellt werden sollen. Die Uelzena-Gruppe investiert einen zweistelligen Millionen-Betrag in das Projekt.

Der Startschuss für die Arbeiten am Gebäude fielen im November. Nach Auskunft von Unternehmenssprecherin Karina Bode sind die Erdarbeiten bereits soweit abgeschlossen. „Wir bauen stellenweise schon in die Höhe“, sagt die Sprecherin. Der Grundstein ist so auch an einer Stelle gesetzt worden, an dem ein Pfeiler für das Gebäude entsteht.

Ziel des Unternehmens sei es immer, für Bauarbeiten regionale Firmen verpflichten zu können. Das sei in diesem Fall gelungen, so Bode. Darauf sei man stolz. Das Unternehmen aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg ist mit dem Betonarbeiten befasst. Firmenvertreter waren auch bei der Grundsteinlegung zugegen, die wegen der Pandemie im kleinen Kreis stattfand.

Für Ende des Jahres ist die Lieferung des Sprühtrocknungsturms geplant. Er findet mit dem Schiff den Weg von den Niederlanden zum Uelzener Hafen und wird mit einem Schwertransport die letzten Kilometer zum Uelzena-Areal gefahren. Das klingt einfacher, als es ist: Der Turm hat eine Länge beziehungsweise Höhe von gut 15 Metern.

Mit dem Bau der Anlage schafft Uelzena nach eigenen Angaben in der Hansestadt Uelzen 25 Arbeitsplätze. Pro Stunde sollen mit Hilfe des Turms durch Trocknungsprozesse etwa 750 Kilogramm Pulver entstehen, das auf zwei Linien in Fünf- oder 20-Kilo-Gebinde abgefüllt und über eine direkte Anbindung ins Hochregallager gebracht wird. Das Lager ist auch erst wenige Jahre alt. Ende 2017 war dafür der Grundstein gelegt worden.

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