Finanzierung im neuen Bundesverkehrswegeplan steht

Grünes Licht für die Autobahn 39

Berlin. Die A 39 von Lüneburg über Uelzen nach Wolfsburg wird gebaut: Sie ist im neuen Entwurf des Verkehrswegeplanes im "vordringlichen Bedarf" aufgelistet und auch durchfinanziert. Den neuen Entwurf stellte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Mittwochnachmittag in Berlin vor.

Der neue Verkehrswegeplan unterscheidet sich in einem entscheidenden Punkt von den vorherigen: Er ist im vordringlichen Bedarf nicht mehr mit Projekten überfrachtet, von denen dann letztlich nur wenige realisiert werden. Vielmehr kosten die darin enthaltenen Baumaßnahmen jährlich rund 17 Milliarden Euro - und mindestens 15 Milliarden Euro sind im Bundeshaushalt auch bereitgestellt. "Es gibt jetzt jetzt absolut keinen Zweifel mehr - die A 39 wird gebaut", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Uelzener Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann in einer ersten Stellungnahme.

Sie rief die Autobahngegner auf, jetzt konstruktiv an dem Projekt mitzuarbeiten. "Denn dann können wir Härten für die Dörfer vermeiden", so Lühmann. Der von den Gegnern bislang favorisierte 2+1-Ausbau der Bundessraße 4 von Lüneburg nach Uelzen ist vom Tisch - er taucht nicht im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans auf. Der Lückenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg umfasst 101 Kilometer, der erste Spatenstich könnte im Jahr 2018 erfolgen.

Von Thomas Mitzlaff

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