Die Schützenvereine haben viel vor im kommenden Jahr

Große Pläne in Uelzen: Festumzug mit 1000 Teilnehmern

Zu Schützenfesten gehören Umzüge: Auch bei dem gemeinsamen Fest wird es einen Umzug geben, er soll aber deutlich größer ausfallen. Erwin Reitenbach (vorne Mitte) erwartet bis zu 1000 Teilnehmer.
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Zu Schützenfesten gehören Umzüge: Auch bei dem gemeinsamen Fest wird es einen Umzug geben, er soll aber deutlich größer ausfallen. Erwin Reitenbach (vorne Mitte) erwartet bis zu 1000 Teilnehmer.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Uelzen – Die Einladungen werden demnächst verschickt. Anlässlich Uelzens 750. Geburtstags werden die fünf Schützenvereine im Stadtgebiet, wie berichtet, im kommenden Jahr erstmals ein gemeinsames Schützenfest ausrichten.

Dazu wollen sie auch viele weitere Vereine ins Boot holen – für einen großen Umzug. „Wir rechnen mit bis zu 1000 Teilnehmern“, berichtet Erwin Reitenbach, Stadthauptmann der Uelzener Gilde vom aktuellen Planungsstand.

Für Pfingsten 2020 ist die große Sause geplant – es ist das Wochenende vom 29. bis 31. Juni. Am Pfingstsonntag soll um 15 Uhr der Umzug starten. Mit Musik, Fußgruppen und Motivwagen. Nicht nur Schützen, aus dem Stadt- und Kreisgebiet sowie von befreundeten Vereinen sollen daran teilnehmen. „Eingeladen sind auch alle Uelzener Vereine, sich dort zu präsentieren“, so Reitenbach.

Bei dem Umzug soll es nicht bleiben. Für den Herzogenplatz ist ein 1000-Mann-Zelt bestellt. Mit Marktbeschickern sind die Schützen im Gespräch, damit auch Fahrgeschäfte und Buden zu finden sein werden. Die Gudesstraße soll mit zum Festgelände gehören, so die Pläne.

Kein Schützenfest ohne einen König. „Die fünf Uelzener Vereine werden einen gemeinsamen Stadtkönig ausschießen“, kündigt Reitenbach an. Die Uelzener Gilde wie auch die weiteren vier Vereine Kirch- /Westerweyhe, Veerßen, Oldenstadt und Holdenstedt/Borne werden aber auch jeweils für sich Majestäten suchen. Wie in den Vorjahren werden die Vereine jeweils noch eigene Schützenfeste ausrichten – das gemeinsame Fest ist zusätzlich gedacht.

Geht es nach Erwin Reitenbach, ist das erste gemeinsame Schützenfest ein Start für eine neue Tradition in der Stadt. „Aber wir müssen natürlich schauen, wie es 2020 läuft“, sagt Reitenbach.

Das gemeinsame Schützenfest soll die Vereine nicht zusätzliches Geld kosten, schildert der Stadthauptmann. Mit Sponsoren würden Gespräche geführt, um das Fest als „Plus-Minus-Geschäft“ auf die Beine stellen zu können. Kosten entstünden vor allem für die Musik beim Umzug und im Zelt, erklärt Erwin Reitenbach.

Die Uelzener Gilde hat bei der Organisation ein wenig die Fäden in die Hand genommen, weil sie bereits Erfahrungen mit dem Ausrichten von Großveranstaltungen hat. Reitenbach erinnert an das Jahr 2005. Damals kamen sehr alte Schützengilden, wie die Uelzener Gilde eine ist, in der Stadt zusammen. „Gut 3000 Besucher waren damals hier“, so Reitenbach.

VON NORMAN REUTER

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