Gasteltern gesucht / Nächster Konvoi startet im März

Gomelhilfe plant die nächste Aktion

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Wie im vergangenen Jahr sind auch in diesem Sommer wieder Gäste aus Gomel in Uelzen zu Gast.

dib Uelzen. Die Gomelhilfe des Kirchenkreises Uelzen sucht wieder Gasteltern für Kinder aus der weißrussischen Region Gomel. Etwa 50 Gäste aus der durch die Reaktorkatastrophe bei Tschernobyl verstrahlten Region werden vom 2. Juli bis zum 30. Juli im Kirchenkreis Uelzen erwartet.

„Zur Stabilisierung der Gesundheit und der Verbesserung ihrer Lebensqualität ist ein vierwöchiger Ferienaufenthalt, bei gesunder Ernährung und unverstrahlter Luft, eine enorme Hilfe“, erklärt Peter Mielken, Geschäftsführer im Gomel-Ausschuss des Kirchenkreises Uelzen. „Es werden, wie in jedem Jahr, wieder dringend Gasteltern gesucht. “ Familien zu finden, die für vier Wochen jemanden aus der Region aufnehmen, werde immer schwieriger, berichtet er. 15 Kinder, die an Leukämie erkrankt sind, werden wieder im Jugenddorf Molzen untergebracht, zusammen mit einer Ärztin. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www. kirche-uelzen. de/gomel. Interessenten können sich bei den dort genannten Mitgliedern des Gomel-Ausschusses melden, rät Mielken.

Persönliche Informationen seien auch an jedem Dienstag zwischen 14 und 17 Uhr an der Salzwedeler Straße 16 in Groß Liedern erhältlich. Dort sind zu der Zeit Mitarbeiter des Kreises vor Ort, die gute, gebrauchte Bekleidung für die Gomelhilfe annehmen. Am 29. März startet der nächste Hilfskonvoi in die Region, mit dem die Spenden zu den Bedürftigen transportiert werden.

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