Podiumsdiskussion über Inklusion im Landkreis Uelzen

Gleichberechtigung im Blick

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Die Inklusion im Blick: Jörg Bosse, Ulla Schmidt, Kirsten Lühmann, Inge Schlote und Franz-Josef Kamp (von links).

Uelzen. Die Inklusion sieht eine vollständige und gleichberechtigte Einbeziehung behinderter Menschen in allen gesellschaftlichen Prozessen vor.

Wie aber sieht es mit der Umsetzung dieser eigentlich als selbstverständlich anzusehenden Vorgabe gemeinschaftlichen Zusammenlebens im Landkreis aus?

Mit dieser Thematik befasste sich eine Podiumsdiskussion in der Uelzener Stadt-Hamburg-Passage, zu der die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann eingeladen hatte. Die ehemalige Gesundheitsministerin und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt, der SoVD-Geschäftsstellenleiter Jörg Bosse sowie Inge Schlote von der Arbeitsagentur Lüneburg-Uelzen und Franz-Josef Kamp von der Landesschulbehörde debattierten. Die Einführung in die gut besuchte Diskussion übernahm ein Betroffener: Frank Gerstheimer aus Uelzen, Sozialarbeiter und von Geburt an körperbehindert, schilderte seine Erfahrungen und kam zum Schluss, Inklusion sei auch eine Kopfsache. Menschen mit Handicaps müssten auch als Menschen betrachtet werden, die etwas leisten können, ihren Wert hätten und nicht nur ein Kostenfaktor seien.

Von Ulrich Bleuel

Mehr zum Thema Inklusion im Kreis lesen Sie in der Montagsausgabe der AZ.

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