Spatenstich am Mittwoch in Steddorf / Landrat erhofft sich Effekt

Glasfasernetz im Kreis Uelzen: Arbeiten starten

nre Uelzen. Die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz im Landkreis Uelzen starten: Am Mittwoch kommender Woche, 13. September, wird am Dorfgemeinschaftshaus in Steddorf der erste Spatenstich gesetzt. Steddorf gehört zum ersten Ausbaugebiet des Glasfasernetzes: Bienenbüttel.

Dort hatte wie auch im zweiten Ausbaugebiet Bad Bevensen eine ausreichende Zahl an Haushalten sich für einen Anschluss an das Netz ausgesprochen. Es muss in Ausbaugebieten mindestens eine Quote von 60 Prozent erreicht werden.

Verlegt werden die Glasfaserleitungen bis zu den Häusern, deren Bewohner sich für einen Anschluss ausgesprochen und einen Vertrag mit dem Unternehmen Lünecom abgeschlossen haben. Mit der Technologie verfügen sie über mindestens 100 MBit. Die Erdarbeiten erfolgen zunächst in den beiden ersten Ausbaugebieten, in weiteren ist die sogenannte Vorvermarktungsphase noch nicht abgeschlossen. Für Uelzen, Wrestedt und für den Bereich Ebstorf, Hanstedt, Natendorf, Schwienau und Wriedel endet die Vorvermarktung Ende des Monats. Dort wurde die Quote von 60 Prozent bei weitem noch nicht erreicht. Wie Landrat Heiko Blume erklärt, liege das Ausbaugebiet Uelzen bei etwas mehr als 20 Prozent. Dirk Sebastian von Lünecom spricht von einer Herausforderung für kommenden Wochen – ein Erreichen der Quote hält er aber noch für realistisch: „Es wird aber Arbeit“.

Heiko Blume verspricht sich vom Baubeginn ein positiven Effekt. „Das ist ein wichtiges Signal für eines der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Infrastrukturprojekte im Landkreis überhaupt und sollte Ansporn für alle Bewohner der weiteren Cluster sein, möglichst viele Vorverträge abzuschließen, um auch dort die erforderliche Vorvermarktungsquote von 60 Prozent zu erreichen.“ Der Baustart ist möglich, weil der Landkreis die Mittel dafür in die Hand nehmen darf. Eine Genehmigung des Haushaltes dazu sei vom Land in Aussicht gestellt worden, so Blume.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare