Uelzener Areal „Ludwig-Erhard-Straße Nord“: Keine Betriebsansiedlungen in konkreter Planung – trotz Anfragen

Gewerbegebiet an der B4: Straße noch ohne Anlieger

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Hier ist derzeit kein Durchkommen: Hinter einer Absperrung verläuft die Zufahrt zum Gewerbegebiet „Ludwig-Erhard-Straße Nord“. Bis zu elf Unternehmen könnten sich hier ansiedeln.

Uelzen. Noch endet die Zufahrt im Nirgendwo. Auf der Fläche für das Gewerbegebiet „Ludwig-Erhard-Straße Nord“ zwischen Aral-Tankstelle und Kirchweyhe wachen bunte Blumen und Sträucher – aber kein Gewerbe.

Dabei hätten bereits einige Unternehmen Interesse bekundet, teilt Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Nachfrage mit. Konkretisiert habe sich bislang aber keine der Anfragen.

Der Bebauungsplan für die insgesamt vier Hektar große Firmenfläche lag im Rathaus bereits im Herbst 2012 aus, die Erschließungsanlagen sind laut Stadt ebenfalls vollständig hergestellt. Eigentlich stünde der Firmenansiedlung also nichts mehr im Wege. Jedoch: „Nach den Erfahrungen aus anderen Gewerbegebieten bedarf es Zeit, bis sich Standorte etablieren“, erklärt Krüger. „Wichtig ist der Stadt, verschiedene Gewerbegebiete anbieten zu können, denn aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen der Unternehmen an die Standorte ist nicht jede Gewerbefläche für die verschiedenen Ansiedlungen geeignet.“

Möglich ist eine Aufteilung der Fläche in rund elf Gewerbegrundstücke mit einer Größe von rund 2500 bis 6600 Quadratmetern. Weil aber die Bauplätze nach Bedarf der Unternehmen zugeschnitten werden, könnten sich die Anzahl der Gewerbegrundstücke und ihre Größen noch verändern.

„Für die weitere Entwicklung der Gewerbeansiedlungen in Uelzen ist der Lückenschluss der A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg von entscheidender Bedeutung“, so Stadtsprecherin Ute Krüger. „Weiterer Schwerpunkt für die Zukunft ist die gewerbliche Entwicklung im Bereich Hafen Ost“,

Von Anna Petersen

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