Stefan Müller-Teusler geht zum Ende des Monats

Beim Paritätischen Uelzen: Geschäftsführer geht in die Hochschullehre

Es heißt Abschied nehmen: Stefan Müller-Teusler (rechts) mit Regionalgeschäftsführer Christoph Seese (Mitte) und Stephan Liedke, Vorsitzender des Beirats zum Kreisverband.
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Es heißt Abschied nehmen: Stefan Müller-Teusler (rechts) mit Regionalgeschäftsführer Christoph Seese (Mitte) und Stephan Liedke, Vorsitzender des Beirats zum Kreisverband.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Stefan Müller-Teusler gibt zum Ende des Monats die Geschäftsführung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Uelzen ab. Der 56-Jährige wechselt in die Universitärelehre.

Uelzen/Landkreis – Er wird einen Masterstudiengang an der Europäischen Fernhochschule in Hamburg im Bereich der sozialen Arbeit aufbauen, berichtet er.

Vor gut sieben Jahren hatte Müller-Teusler beim Paritätischen Uelzen seinen Dienstantritt. Damals noch an der St.-Viti-Straße, unter seiner Verantwortung erfolgte der Umzug an den Bohldamm.

Der studierte Sozialpädagoge stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein, hatte schon vor seiner Arbeit beim Wohlfahrtsverband Berührungspunkte zur Lehre und Forschung an Unis, denen er sich nun gänzlich widmet. Mit Blick auf seinen Abschied vom Paritätischen sagt Stefan Müller-Teusler: „Das sind tolle Leute, die man zurücklässt. Da fällt es einem schwer, die Tür hinter sich zu schließen.“

Der Uelzener Kreisverband des Paritätischen ist im Bereich der Pflege aktiv, unterhält beispielsweise am Bohldamm eine Tagespflege, er ist auch in der Jugendhilfe mit Einrichtungen vertreten und bietet Beratungsangebote an. 115 Beschäftigte zählt der Kreisverband des Paritätischen. Dieser ist auch das Dach für gut 30 Mitgliedsorganisationen im sozialen Bereich, die er als Verband vertritt.

In Niedersachsen existieren insgesamt 41 Kreisverbände des Paritätischen. Seit gut einem Jahr sind diese „Regionen“ zugeordnet, denen ein Regionalgeschäftsführer vorsteht. „Damit wollen wir die Kommunikation der Kreisverbände in einer Region stärken“, sagt Christoph Seese. Die guten Konzepte der Kreisverbände sollen durch den Wissenstranfer verstärkt den Weg in andere Kreise finden, erklärt er.

Seese ist seit 1. Januar zuständig für die Region Nordost, zu der auch der Kreisverband Uelzen gehört. Nach dem Weggang von Stefan Müller-Teusler wird sich Christoph Seese auch um den hiesigen Kreisverband kümmern und die spitzenverbandliche Vertretung übernehmen, erklärt er.

„Es gehörte zur DNA von Müller-Teuslers Arbeit beim Paritätischen, dass die Beschäftigten mit großer Eigenverantwortung agierten. Ziel ist es, das in bewährter Weise fortzusetzen“, so Christoph Seese. Die Aufgaben seien, die Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen sowie die spitzenverbandliche Vertretung innezuhaben. Die Region Nordost reicht von Cuxhaven über Stade, Harburg, Rotenburg, Lüneburg bis nach Uelzen und Lüchow-Dannenberg.

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