Investoren stimmen Konzepte für Schuhstraße/Mühlenstraße ab

Gemeinsamer Baustart

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Das Quartier zwischen der Schuhstraße und der Mühlenstraße soll von drei Investoren bebaut werden.

Uelzen. Ein Nachbar an der Ecke Mühlenstraße/Kleine Mühlenstraße hatte gegen den Bauvorbescheid für das Gelände Widerspruch eingelegt. „Wir waren davon überzeugt, dass unsere Argumente durchschlagen würden“, erklärt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull.

Während ein anderer Nachbar einen Widerspruch zurückgezogen habe, sei jedoch ein zweiter aufrechterhalten worden. „Wir haben den Widerspruch diese Tage zurückgewiesen. “ Für zwei örtliche Investoren und die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) geht es unterdessen an die konkrete Planung für das Quartier an der Schuhstraße/Mühlenstraße, erklärt er.

Gestern Nachmittag hätten sich die drei Parteien sowie ein vierter Beteiligter, der eine Immobilie inmitten des Quartiers besitzt und zusätzlich angrenzende Flächen erworben habe, darauf geeinigt, zeitgleich zu bauen. „Es ist deutlich geworden, dass sich jeder auch an einen Zeitplan gebunden fühlt“, betont Scheele-Krogull. Ab dem Frühjahr oder Sommer will die HBB an der Schuhstraße Wohn- und Geschäftshäuser errichten, ein Uelzener Investor Wohnungen an der Mühlenstraße, der dritte ebenfalls hiesige Investor Wohnungen an der Ecke Mühlenstraße/Kleine Mühlenstraße. Jede Partei bleibe für sein Konzept Bauherr, allerdings würden die Bauvorhaben aufeinander abgestimmt. Dazu würden ebenso die Pläne des vierten Beteiligten passen. Denn auch der Vierte aus der Runde wolle „Veränderungen an seinem Bestand vornehmen“, berichtet Scheele-Krogull. Dafür orientiere er sich ebenfalls an dem Baubeginn der anderen. Zudem habe der Eigentümer der bestehenden Immobilie in dem Quartier zugesagt, dass Baufahrzeuge über einen Teilbereich seines Grundstückes fahren können.

Wie berichtet, hatte die Greyer-Stiftung ihre Zustimmung für die Bebauung der Erbbaugrundstücke unter der Bedingung gegeben, dass die Gebäude Ende 2014 fertig sind. Dass es nun erst ein Jahr später der Fall sein werde, sei mit der Stiftung bereits vorbesprochen. Sie habe deshalb keine Einbußen zu erwarten, da die Gelder ohnehin fließen würden.

Die weitere Vorgehensweise sei schon festgelegt: Bis zum 20. Januar liegt der Entwurf für den Bebauungsplan für das Quartier aus, über den schließlich noch der Stadtrat zu entscheiden hat. Mit einbezogen werden soll in die Beratungen auch die Hochwasserverordnung, von der gegebenenfalls ein Teil des Quartiers betroffen sein könnte. Im Januar werde auch einer der örtlichen Investoren mit seinem Aufsichtsrat über die Absprachen mit der Stadt und den anderen Beteiligten beraten, informiert der Stadtbaurat. Anfang Februar steht dann das nächste Treffen zwischen Stadt und Investoren an, um sich abschließend miteinander über die Konzepte abzustimmen.

Von Diane Baatani

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