Betreiber beruhigen nach Kritik an Innenfarbe des Cafés Samocca

Das Gelb wird entschärft

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Zurzeit wirkt das Gelb an den Wänden des künftigen Cafés noch etwas grell – doch das soll sich mit dem Einbau der Möbel deutlich relativieren, versprechen die Betreiber.

Uelzen. Mit dem frischen Sonnengelb, das die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses als Außenfarbe für das Alte Rathaus ausgewählt haben, konnten (wie berichtet) alle – auch Hans-Jürgen Bertram als Vorsitzender des Verkehrsvereins Uelzen – gut leben.

Bauchweh bereitete Bertram allerdings die Innengestaltung des künftigen Cafés Samocca: Die Wände sind in schrillem Gelb gestrichen. „Und man sieht die Farbe durch die Fenster auch von außen“, so Bertram. „Das beißt sich doch mit der Fassadenfarbe. “.

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Susanne Hasler von der Lebenshilfe, die das Café betreiben wird, beruhigt allerdings: „Zurzeit sieht das vielleicht noch etwas grell aus“, räumt sie ein. „Das wird sich aber mit der Möblierung ändern: Es werden große Schränke aufgestellt, es wird viel dunkles Holz geben, der Eichenfußboden wird auch dunkel sein. Da wird man von dem Gelb gar nicht mehr so viel sehen.“ Im Übrigen sei die Lebenshilfe dazu verpflichtet, eben dieses Farbkonzept der Samocca-Cafés zu übernehmen. „Und wenn Sie sich andere Samocca-Cafés ansehen, dann erkennen sie, dass die richtig harmonisch aussehen. Das Café wird ein echter Gewinn für Uelzen sein“, verspricht Susanne Hasler.

Von Ines Bräutigam

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