„Uelzener Hof“: Bauherr und Stadtarchäologe zeigen das Geschehen hinter der Kulisse

Das Geheimnis des Fachwerks

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Uelzen. Ungebrochenes Interesse der Öffentlichkeit besteht an den Besichtigungen der stä-dtischen Baustellen. „Das ist eine feine Sache“, sind die Bürger einhellig begeistert, dass man sie mal „hinter die Bauzäune schauen lässt“.

Zum Treffen auf dem Herzogenplatz versammeln sich Interessierte, die das Angebot der Stadt, begrüßen. Während eine Gruppe sich, ausgestattet mit Bauhelmen, in Richtung „Altes Rathaus“ auf den Weg macht, folgt eine zweite Gruppe Bauunternehmer Horst Saevecke und Stadtarchäologe Dr. Fred Mahler, um sich hinter der historischen Fassade des „Uelzener Hof“ umzusehen.

Bauunternehmer Horst Saevecke (2. von rechts) erläuterte den interessierten Besuchern die Situation auf der Baustelle des Uelzener Hofs.

Nach fast zehn Jahren Leerstand wird es von Saevecke unter Erhalt der historischen Fassade zu einem Vorzeigeobjekt mit modernen Wohnungen umgebaut. Saevecke berichtet, dass er schon ab dem ersten Tag nach der Ersteigerung viele Anfragen und Anregungen dazu aus der Bevölkerung erhalten habe. „Aber ein Brauhaus“, das sich viele Uelzener dorthin wünschten, lasse sich für eine Kleinstadt nicht realisieren. Und „im Erdgeschoss des ursprünglich als Fachwerk angelegten Gebäudes wird man nicht wohnen können“, sagt er, es gebe jedoch Interessenten für eine gewerbliche Nutzung. Darüber werden fünf Wohnungen entstehen, „und sogar ein Fahrstuhl ist möglich“.

Von Angelika Jansen

Mehr von der Baustellenführung lesen Sie am Montag in der AZ.

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