Drei Jahre und neun Monate Haft

Mehr als 30 Einbrüche: Gefängnis-Strafe für Seriendieb in Uelzen

Der 58-Jährige, hier mit Verteidigerin Wiebke Schröder, ist zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.
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Der 58-Jährige, hier mit Verteidigerin Wiebke Schröder, ist zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

Uelzen/Lüneburg – Zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten hat das Landgericht in Lüneburg gestern den 58-Jährigen verurteilt, der im vergangenen Jahr mehr als 30 Einbrüche im norddeutschen Raum begangen hat – darunter auch in Eimke.

Wie eine Gerichtssprecherin erklärt, lag das Strafmaß unterhalb der Forderungen der Staatsanwaltschaft. Diese wollte eine Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten. Die Verteidigerin Wiebke Schröder beantragte eine Strafe von nicht mehr als drei Jahren.

Der 58-Jährige war vorwiegend in Pfarr- und Gemeindehäuser eingebrochen, aber auch in einen Kindergarten und einen Spirituosenladen. Im Landkreis Uelzen soll er in Eimke „tätig“ gewesen sein und aus einer Geldkassette im Pfarrhaus 60 Euro erbeutet haben.

Wie die Gerichtssprecherin berichtet, habe die zuständige Kammer die Einziehung des Diebesgutes angeordnet. So hat er das auszuhändigen, was er noch an Diebesgut besitzt. Erbeutet haben soll er nach Erkenntnissen des Gerichtes einen Betrag von 17.722,25 Euro.

Der Verurteilte zeigte sich zu Prozessauftakt bereits geständig. Straffällig sei er geworden, um sein Glücksspiel zu finanzieren, aber ebenso um sein Essen zu kaufen, sagte der 58-Jährige aus. Auch seinen 22-jährigen Sohn habe er ernähren müssen.

Der nun verurteilte 58-Jährige saß vor dem Prozess in Untersuchungshaft. Das Gericht hat angeordnet, den Haftbefehl aufrecht zu erhalten. (nre)

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